A propos

Nessie

Endlich! Demnächst, sprich im Herbst, wird es dann soweit sein! Es wurde nämlich öffentlich während der Debatte zur Lage zur Nation angekündigt. Also muss es stimmen.

Dann wird Schluss sein mit lustig! Nach so vielen Jahren der Zurückhaltung wird sich die Regierung zu guter Letzt auch noch der Verwaltungsreform annehmen. Endlich!

Und diesmal werden bestimmt Nägel mit Köpfen gemacht. Es wird sogar, gemäß dem Motto: „Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man einen Arbeitskreis“, eine breit gefächerte Taskforce gegründet, die alle hierzulande gängigen bürokratischen Hindernisse aufzeichnen wird, dann wahrscheinlich auch noch Lösungsvorschläge ausarbeiten wird, die schließlich aus irgendeinem Grund nicht umgesetzt werden.

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Hollande ernennt Ayrault zum neuen Premierminister

Nach 17 Jahren: Frankreich wird wieder sozialistisch regiert

Wenige Stunden nach der Amtseinführung von François Hollande als Staatspräsident wurde sein enger Vertrauter Jean-Marc Ayrault zum französischen Premierminister ernannt. Der langjährige Fraktionschef und gelernte Deutschlehrer soll künftig auch gute Kontakte zur Berliner Bundesregierung pflegen. Hollande hatte die Franzosen in seiner Antrittsrede um Vertrauen in das „großartige Frankreich“ gebeten und einen neuen politischen Kurs für Frankreich und Europa angekündigt. Nicht das Geld dürfe regieren, sondern allein Gerechtigkeit und Tugend, sagte der Sozialist. Er werde seinen europäischen Partnern einen Pakt vorschlagen, der einerseits das Defizit verringern, aber auch das Wachstum stimulieren solle. Es könne nicht akzeptiert werden, dass eine Mehrheit der Bürger unter der Krise leide und eine Minderheit weiter davon profitiere. Hollande wird am heutigen Mittwochabend seine Minister und Ministerinnen ernennen.

Am gestrigen Dienstagmorgen hatte der 57-Jährige im Elysée-Palast zunächst seinen konservativen Vorgänger Nicolas Sarkozy getroffen. Das minutiös fest gelegte Ritual will es, dass der scheidende Präsident seinem Nachfolger die Regeln zur Bedienung der französischen Atombombe und auch einige sensible Dossiers erklärt. Die Inhalte dieser rund zwanzigminütigen Unterhaltung bleiben traditionell geheim. Sarkozy verließ den Elysée-Palast unter dem Beifall einiger Anhänger am Straßenrand an der Seite seiner Frau Carla Bruni.

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Wut auf „France 2“ - „Man hat in Frankreich kein Verständnis für kleine Länder!“

Frieden: „Andere verweigern Dialog!“

Wenig amüsiert zeigte sich Finanzminister Luc Frieden über die Angriffe der letzten Tage, allen voran durch eine Reportage des Fernsehsenders „France 2“ auf das „Steuerparadies“ Luxemburg. Hinzu kam eine isolierte Position Luxemburgs und Österreichs auf der gestrigen Tagung der Europäischen Finanzminister in Sachen Quellensteuer und Auskunftspflicht. Beides veranlasste ihn noch gestern Abend zu einer gut besuchten Pressekonferenz.

Luc Frieden erinnerte daran, dass sich Luxemburg 2003 dazu bereit erklärt hatte von internationalen Anlegern eine Quellensteuer auf Zinsgewinne zu erheben, die seit 2005 an die Heimatländer der Anleger anonym abgeführt wird. Die Kunden profitierten dennoch von der Vertraulichkeit und der Professionalität des Finanzplatzes. Das System habe sich bewährt und die Zusammenarbeiten mit den Nachbarländern funktioniere gut.

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Auswertung der „mesures pour l’emploi“ Hauptthema bei Fachseminar in Mondorf

Beschäftigungsmaßnahmen: Quo Vadis?

In Mondorf-les-Bains war gestern der Abschluss eines zweitägigen Seminars bei dem die Herausforderungen für den hiesigen Arbeitsmarkt diskutiert wurden. Während am Vortag die nationalen und europäischen Strategien für eine Verbesserung der Beschäftigung genauso wie die Problematik der steigenden Jugendarbeitslosigkeit im Mittelpunkt standen, debattierten die Teilnehmer der Runde gestern über wie die bestehenden Beschäftigungsmaßnahmen. Neben der Frage, was denn die bestmögliche Herangehensweise für die Auswertung der Massnahmen ist – qualitativ oder quantitativ – wurde natürlich auch in die Runde gefragt geworfen wie die anschließenden Resultate denn überhaupt verwertet werden sollen. Eine positive Nachricht vorneweg: obwohl Vertreter der Arbeitnehmerkammer, des Arbeitsministeriums, der ADEM und der Gewerkschaften an einem Tisch saßen, gab es keine größeren Meinungsverschiedenheiten zu diesem Thema, nur André Roeltgen vom OGBL äußerte eine gewisse Skepsis. Ohne Ausnahme vertraten aber alle Teilnehmer die Ansicht, dass diese Auswertungen wissenschaftlich korrekt durchgeführt werden müssen, was im Moment auch der Fall sei, sehr zur Zufriedenheit der im Publikum anwesenden Vertreter der Meinungs-und Datenforscher CEPS, STATEC oder noch des Pariser INSEE-Instituts. Fazit: Ohne Vertrauen in die verantwortlichen Forscher geht es nicht!

Dürftiges Ausbildungsniveau von Jugendlichen auch Thema

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Assemblée Générale de la Luxembourg Private Equity & Venture Capital Association

Positionner le Luxembourg comme une des juridictions privilégiées en la matière

La place financière luxembourgeoise est certes «sur le radar» des fonds «private equity» depuis de longues années dans la mesure où des véhicules d’acquisition sont montés ici (SICARs ou SIFs), mais très peu de maisons spécialisées dans le capital-investissement y ont à ce jour établi un fonds d’investissement à portée internationale. Si des plus petits acteurs sont déjà présents (avec quelque 100 milliards de dollars sous gestion et 2.000 emplois direct ou indirects), les plus grandes maisons comme TPG Group, The Carlyle Group ou Cinven (parmi les 20 plus grands, 15 sont d’ailleurs américains) n’ont pas encore trouvé le chemin du Grand-Duché.

Directive AIFMD: le Luxembourg comme «first mover»

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EU-Finanzministertreffen

Einigung auf Sicherung der Banken

Fast vier Jahre nach dem Lehman-Schock haben die EU-Finanzminister gestern einen riesigen Schritt zur Sicherung der 8.300 europäischen Banken gemacht: Nach monatelangem Tauziehen einigten sie sich gestern darauf, wie die schärferen Eigenkapitalregeln (Basel III) umgesetzt werden sollen. Geschlossen gab sich die Eurogruppe auch im Umgang mit Athen. Es sei „der unerschütterliche Wunsch“ alle Mitglieder, Griechenland trotz des politischen Chaos in der Währungsunion zu halten, erklärte Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker. Keine Fortschritte erzielten die Minister im Postengeschacher. Und so blieb auch drei Tage vor der Jahresversammlung der Osteuropabank EBRD offen, wer das Institut künftig leiten soll.

Im Ringen um die Stärkung der Banken gab London seine Blockade auf. Nachdem er mehr Spielraum für nationale Alleingänge erhielt, stimmte Schatzkanzler George Osborne zu. „Wir haben ein großes Stück Arbeit erledigt“, stellte die dänische Ressortchefin und amtierende Ratspräsidenten Margarethe Vestager erleichtert fest.

Drei Jahre altes Versprechen

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Gesetzesreform zur häuslichen Gewalt: vom Opfer- zum Täterschutz?

„Dann lieber keine Reform“

Nach den sehr kritischen Gutachten, die schon von allen Seiten kamen, sprach sich gestern auch die Aktionsplattform, die sich im Rahmen des Internationalen Frauentags unter anderem auch mit dem Thema Frauen und Gewalt/Gesundheit befasst hatte, vehement gegen die anvisierte Reform des Gesetzes zur häuslichen Gewalt aus dem Jahr 2003 aus. Das ursprüngliche, sehr gut von einem Expertenkomitee vorbereitete Reformprojekt, das eine Reihe konkreter und notwendiger Änderungen vorsah, wurde mittlerweile aufgrund des Gutachtens des Staatsrats von der Regierung so abgeändert, dass es sogar gegenüber dem zu reformierenden Gesetz schlussendlich einen dramatischen Rückschritt darstelle.

„Reform ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer“

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Parlament stimmt Grundsatzreform der Rekrutierung von Magistraten

Transparente und objektive Einstellungsprozeduren

Erklärtes Ziel der gestern mit 59 Ja-Stimmen im Parlament angenommenen Reform der Einstellungsprozeduren in der Magistratur ist es, die Unabhängigkeit der Justiz zu stärken indem transparente Einstellungsprozeduren eingeführt werden sowie objektive Bewertungskriterien, die nicht bloß die juristischen Kenntnisse der Kandidaten für die neu geschaffene Laufbahn der „attachés de justice“ testen, sondern auch deren soziale Kompetenzen etwa oder ihre psychische Eignung für das Richteramt. Derzeit werden die Magistraten ohne spezifische Bewertung oder Weiterbildung nominiert. Gefördert werden soll auch die Mobilität der Richter zwischen den verschiedenen Gerichtsinstanzen.

Stolperstein „Inamovibilität“

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Symbolische Einweihung

Sichere Spielplätze für Grevenmacher

Es mangelte zwar an Kindern aber weder die Tageszeit, 10.00 Uhr morgens an einem Werktag, noch das Wetter, „die kalte Sofie“ schlug gestern ziemlich zu, waren einem Besuch auf dem Spielplatz zuträglich. Es war daher mehr ein symbolischer Akt, der den Kindern von Grevenmacher mehr als zugute kommt.

Der gesamte Rat steht hinter dem Projekt

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Musik- und Theaterfestspiele in Luxemburg, Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die besten Musicals in diesem Sommer (Teil 1)

Jeden Sommer finden in Luxemburg, Deutschland, Österreich und der Schweiz Theaterfestspiele statt, oft unter freiem Himmel. Hier ist eine Aufstellung der wichtigsten Musicals des Sommers 2012. In den nächsten Wochen werden hier die interessantesten musikalischen Produktionen näher vorgestellt. Unter den angegebenen Internetadressen finden Sie alle wichtigen Informationen, wie Besetzung, Spielplan, die anderen Stücke, Kartenreservierung, Anreise, eventuelle Pauschalangebote, usw.

Das Wiltzer Festival (www.festivalwiltz.lu) feiert dieses Jahr seinen 60. Geburtstag. Das Glanzlicht der Jubiläumsausgabe dürfte der Violinist David Garrett sein, der am 28. Juni mit seiner Band im Wiltzer Schloss unter freien Himmel sein geniales Talent unter Beweis stellt. Dr. Kingsize, alias Klaus Kohlpaintner, gilt als einer der besten Elvis-Imitatoren Deutschlands. Am 20. und 21. Juli präsentiert er „Elvis, The Show“ mit allen bekannten Hits des Kings. Leonard Bernsteins Meisterwerk „West Side Story“ steht am 26., 27. und 28. Juli auf dem Programm. Unter der Regie von Stanislav Moša spielt das Ensemble des Musicaltheaters Brno. Man darf sich auf die Evergreens des Musicals aus dem Jahr 1957 freuen, u. a. „Maria“, „Tonight“, „America“ oder „I Feel Pretty“. Alle Aufführungen beginnen um 20.45 Uhr.

Welturaufführungen in Deutschland

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Neue Statistik belegt: Frauen investieren viel Zeit in die Hausarbeit und Kinderbetreuung

Frauenpower im Haushalt

Heute Dienstag ist der Internationale Tag der Familie. Zeit also, das Familienleben etwas genauer zu beleuchten, dachten sich auch die Statistiker des STATEC und befragten die Einwohner des Landes nach dem Zeitaufwand für die tägliche Hausarbeit und die Erziehung ihrer Sprösslinge. Einen Hauptakzent legt das Amt auf die Verteilung der Aufgaben zwischen Mann und Frau.

Die Statistiker behalten zurück, dass Frauen im Durchschnitt 19 Stunden in der Woche, die Männer 8 Sunden pro Woche für die Hausarbeit opfern. Bei Frauen mit Kindern sind es immerhin 5 Wochenstunden mehr. Zu den gängigen Arbeiten zählen Einkäufe erledigen sowie das Kochen, Waschen oder Putzen.

Ehrliche Männer

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DP-Nationalkongress am vergangenen Samstag in Leudelingen

Ein Zukunftspak(e)t für Luxemburg

Anders als die Regierung, die unlängst ihr „Sparpaket“ vorlegte, präsentierte die DP am vergangenen Samstag auf ihrem diesjährigen Nationalkongress in Leudelingen ein „Zukunftspaket für Luxemburg“. Luxemburg verfüge nämlich über großes Potenzial, so Parteipräsident Claude Meisch. Dieses werde zurzeit aber nicht genutzt, sondern eher vergeudet. Rund 200 Kongressteilnehmer konnte der Leudelinger Bürgermeister Rob Roemen im geräumigen Kulturzentrum „An der Eech“ begrüßen. Leudelingen zähle, anders als man vermuten könne, nur knapp 2.300 Einwohner, es kämen aber drei- bis viermal so viele Menschen tagtäglich dorthin zur Arbeit. Die Gemeinde Leudelingen wünscht sich denn auch wachsen zu können und hat seit längerem eine Ausdehnung ihres Bauperimeters beantragt – ein Wunsch, dem der zuständige Minister nun anscheinend nachkäme.

„Net deen einfachen, mee dee richtige Wee“

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Xavier Kieffer deckt in seinem zweiten Fall einen Fischskandal auf

Ermittler mit der Lizenz zum Filetieren

Kriminalromane verkaufen sich in der Regel wie warme Semmel: Ob auf dünnes Papier gedruckt oder als Nullen und Einser im Körper eines elektronischen Lesegerätes: Der Appetit der Leser nach Mord, Verschwörungen und Korruption ist scheinbar ungezügelt. Wobei der Begriff „Appetit“ auf Tom Hillenbrands neuestes Werk „Rotes Gold“ passt wie die Wasabi-Sauce zum Sushi. Vergessen Sie Hercule Poirot oder Sherlock Holmes.

Selbst Stieg Larssons Investigativjournalist Michael Blomquist kann Hillenbrands Hauptprotagonist Xavier Kieffer nicht die Bouillabaisse reichen. Kieffer ist vielleicht nicht der einzige Sterne-Koch der Welt, der Ganoven jagt, mit Sicherheit allerdings der einzigartigste.

Mord im Orsay-Museum

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Mission de promotion et de prospection économique au Canada

«Le vrai travail commence maintenant»

On verra dans quelques mois ce que la mission de promotion et de prospection économique au Canada la semaine passée sous la présidence du Grand-Duc Héritier et du Ministre de l’Economie Etienne Schneider (LSAP) au Canada aura concrètement rapportée.

En tout cas, cette mission qui s’est achevée samedi dernier à Vancouver (Colombie Britannique) après des passages dans les métropoles commerciales et financières Montréal et Toronto aura permis de consolider des relations existantes avec des entreprises canadiennes déjà actives au Grand-Duché et à la quinzaine d’hommes d’affaires luxembourgeois qui ont accompagné le voyage co-organisé par la Chambre de Commerce de nouer des contacts plutôt prometteurs.

De la promesse au concret: encore du pain sur la planche

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Eurogruppe streitet über Umgang mit Griechen

Wien droht Athen mit EU-Rauswurf

Mit ihrem politischen Chaos haben die Griechen erste Rufe nach einem EU-Rauswurf provoziert. „Die Lage ist ernst“, warnte Österreichs Finanzministerin Maria Fekter gestern Abend in Brüssel. Zwar könne man kein Land direkt aus der Währungsunion werfen. „Aber man kann aus der EU austreten, dafür hat der Vertrag Möglichkeiten.“ Griechenland müsste sich dann wieder um den Beitritt bemühen, sagte Fekter.

„Und dann würden wir aber genauer hinschauen, ob das Land überhaupt beitrittsfähig ist.“ Die Drohung der Österreicherin ist die bislang schärfste.

Es müsste den Griechen bewusst sein, „dass politisches Kleingeld unangebracht ist“, zürnte sie vor Beratungen mit ihren Euro-Kollegen. „Werden die Auflagen nicht erfüllt, wird auch kein Geld mehr fließen.“

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