Das Darmbakterium EHEC fordert weitere Todesopfer: Agenturmeldungen zufolge sind in Deutschland bislang 14 Menschen an den Folgen einer Infektion mit EHEC gestorben. Allein gestern wurden aus Deutschland vier Todesfälle infolge einer EHEC-Infektion vermeldet: außer einem in Schleswig-Holstein zwei in Nordrhein-Westfalen und einer in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Angaben der EU-Kommission sind inzwischen in fünf Ländern außerhalb Deutschlands EHEC-Fälle aufgetreten. Die meisten Erkrankungen außerhalb Deutschlands lägen in Schweden vor, sagte gestern EU-Kommissionssprecherin Pia Ahrenkilde-Hansen. Dort hätten sich 30 Personen infiziert, 13 von ihnen hätten das Hämolytisch-Urämische Syndrom (HUS), eine schwere Infektion durch EHEC-Bakterien, entwickelt. In Deutschland liegt die Zahl der an HUS Erkrankten derzeit bei 352. Aus Dänemark hätten die Behörden elf EHEC-Ansteckungen gemeldet, von denen fünf einen schweren Verlauf nähmen. In Großbritannien sei dies bei zweien von drei Erkrankten der Fall, in Österreich gebe es zwei HUS-Fälle, in den Niederlanden einen. Bei allen Betroffenen handle es sich um Deutsche, die ausgereist seien, oder um Personen, die in Deutschland gewesen seien, sagte die Sprecherin.
Zahl der Sterbefälle in Deutschland nach EHEC-Infektion steigt weiter - Erkrankungen in weiteren Ländern
Luxemburg blieb bislang verschont
Déi Gréng zur Energiepolitik der Regierung
Ein schlechtes Zeugnis für die Regierung
Ein eher schlechtes, wenn nicht sogar miserables, Zeugnis stellten die beiden Grünen Parlamentarier Claude Turmes (MdEP) und Henri Kox der luxemburgischen Atom- und Energiepolitik aus. Anlass war die Vorstellung eines ganz eigenen Stresstest für die Anti-Atom-Politik der Regierung.
Auftakt des Staatsbesuches des großherzogliches Paaren in Norwegen
Ein erster Tag ganz im Zeichen der Herzlichkeit
Auf Einladung von König Harald V. und Königin Sonja von Norwegen weilen Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa seit gestern und bis zum morgigen Mittwoch einschließlich auf Staatsbesuch im nordeuropäischen Königreich. Begleitet wird das großherzogliche Paar von Außenminister Jean Asselborn und Wirtschafts- und Außenhandelsminister Jeannot Krecké an der Spitze einer wichtigen Wirtschaftsdelegation.
Geplante Reform des Abtreibungsgesetzes
Nun sagt auch das Jugendparlament Nein
Nachdem inzwischen sogar die Sozialisten deutlich gemacht haben, dass sie den großen Koalitionspartner bei seiner Reform des Abtreibungsgesetzes nicht unterstützen werden, sollte es bei einer zweiten obligatorischen Beratung bleiben (LSAP-Fraktionschef Lucien Lux rief die CSV unmissverständlich dazu auf, sich hier zu bewegen), sprach sich am Samstag auch noch das Jugendparlament auf seiner Vollversammlung in einer Resolution gegen das Reformprojekt in seiner jetzigen Form aus, das somit nur noch von Justizminister François Biltgen und einigen wenigen anderen CSV-Politikern verteidigt wird.
A propos
Feuilleton
Während der diesjährigen Muttergottesoktave befragte das „Luxemburger Wort“ jeden Tag einen anderen Mitmenschen was die Oktave für ihn bedeute. „De Fesch um Mäertchen“, habe ich als Antwort vermisst, ist diese Delikatesse doch eine wahre Tradition, die nicht nur bei den Pilgern, sondern auch bei den weniger frommen „Mäertchen“-Verehrern äußerst beliebt ist.
Zu einer Ausstellung des Geschichtsmuseums der Stadt Luxemburg
Armes Luxemburg
Das Geschichtsmuseum der Stadt Luxemburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, soziale Phänomene historisch aufzuarbeiten und zu analysieren und eine attraktive Darstellungsweise zu finden, um möglichst vielen Besuchern komplexe Zusammenhänge in unserer Gesellschaft zugänglich zu machen.
Vianden
„Jean Nelissen Classic“ mit 1.500 Radlern
Am Samstag fand im Ösling das Jedermann Radrennen „Jean Nelissen Classic“ mit Start- und Ziel in Vianden statt. Namensgeber ist der bekannte holländische Sportjournalist Jean Nelissen der 2010 verstarb, Organisator war der „Driesberge Tourclub“. So ist nicht verwunderlich dass hauptsächlich holländische Hobbyradfahrer an dieser Tour teilnehmen.
Arbeitsamt geht in die Fläche
Wasserbillig: ADEM-Zweigstelle eröffnet
Am Wochenende wurde, nach Differdingen und Düdelingen, die dritte Zweigstelle der ADEM (Administration de l’emploi) in Anwesenheit des Arbeitsministers Nicolas Schmit, der Schöffen- und Ratsmitglieder der Gemeinde Mertert, der Vertreter der zwölf umliegenden Gemeinden und der ADEM-Mitarbeiter offiziell eröffnet.
Esch/Alzette: Gesamtkosten in Höhe von rund 220.000 Euro
Park an der St. Henri Kirche offiziell eingeweiht
Mit dem traditionellen Durchschneiden des Trikolorebändchens wurde am vergangenen Freitag ein neuer Park neben der Escher St. Henri Kirche offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Opgepikt
Geschwätz
Armer Premierchef! Da hatte er sich gefreut, sich das ganze Wochenende freuen zu können, dass sein (gestriges) Paris-Date mit dem sympathischen Franzosenpräsident Sarkozy diesmal – Dieu soit loué – nicht abgesagt wurde, und dann musste er am Samstag in der „Süddeutsche Zeitung“ in einem „Zu viel Geschwätz“ betitelten Artikel lesen, dass er, nun ja… zu viel daherschwätze. Dem sauertöpfisch/grießgrämig/brummigen Gesichtsausdruck nach, den Juncker tags darauf bei der Schlussprozession zu Ehren der Trösterin auflegte (siehe Bilder im Erzbistums-„Wort“), scheint er hierüber jedenfalls nicht gerade toll froh gewesen zu sein, aber vielleicht hatte er sich beim Muttergottesmarsch auch einfach nur daran erinnert, dass er wenige Stunden zuvor noch lautstark vor der Briefingpresse gepoltert hatte, dass es die „CSV, Kirche, Luxemburger Wort, Oktave…“-Welt nicht mehr gäbe und er in Sachen Trennung von Kirche und Staat zu „beachtlichen Sprüngen“ bereit sei.








