LUXEMBURG
PATRICK WELTER

Jung und alt haben im Untergeschoss des „Konviktsgaart“ ein Wandbild gestaltet

Am Samstag gab es in der Seniorenresidenz Grande-Duchesse Charlotte, besser bekannt als „Konviktsgaart“, wieder den traditionellen „Tag der offenen Tür“ an dem sich die beliebte Einrichtung mit ihren vielfältigen Möglichkeiten als Altersruhesitz präsentierte. Allerdings trat diese mehr oder minder konventionelle Veranstaltung hinter dem zurück, was sich im Untergeschoss des „Konviktsgaart“ abspielte.

Die Begriffe Seniorenresidenz und Graffiti werden im Allgemeinen nicht miteinander in Verbindung gebracht. Ganz anders in Luxemburg. Hier hat der Seniorendienst der Stadtverwaltung gemeinsam mit seinem Pendant für Jugend im Mai ein ganz besonderes, die Generationen übergreifendes Kunstprojekt angestoßen. Ziel war es ein dauerhaftes Graffiti für das Kellergeschoss des „Konviktsgaart“ zu gestalten.

20 Senioren und ein Dutzend Jugendliche haben sich mit Unterstützung des luxemburgischen Künstlers Raphael Gindt an die Arbeit gemacht.

Gemeinsam haben sich die alten und jungen Luxemburger ein Konzept unter dem Titel „Meng Stad“ erarbeitet, das die wichtigsten Symbole ihrer Heimatstadt, wie die „Gëlle Fra“ oder das großherzogliche Palais, mit einbezogen hat. Das Bild von gut 20 Meter Breite wurde am Samstagmorgen von Bürgermeisterin Lydie Polfer und Schöffin Viviane Loschetter per Sprühschablone mit eigenen Beiträgen vervollständigt und damit offiziell eingeweiht.