Das Abkommen zwischen Regierung und Religionsgemeinschaften hat das Monster geweckt. Genauer gesagt das Fliegende Spaghetti-Monster, dem anscheinend auch in Luxemburg eine ganze Menge Leute farfallen sind. Und die vor allem im e-Fratzenbuch aktive Glaubensgemeinschaft hat Forderungen: „Fondé en 963, la Sainte Église Luxembourgeoise du Monstre de Spaghetti Volant lutte pour la reconnaissance officielle de sa théorie sur la création de l’univers, une convention avec l’Etat Luxembourgeois au même titre que les autres communautés religieuses monothéistes et pour un enseignement à temps égal aux côtés des autres hypothèses moins crédibles“. Der offizielle Antrag der Pastafarianer - so bezeichnen sich die Jünger der vor knapp zehn Jahren von einem US-Physiker entdeckten glubschäugigen Fleischbällchen-„Gottheit“ mit ihren nudeligen Anhängseln - soll bald „al dente“ sein und an Kultusminister Bettel gehen. Das könnte die Diskussion über das Abkommen mit den sechs anerkannten Glaubensgemeinschaften - „der Vertrag kommt nun auf die Tische in den Küchen des Lebens“, meinte der katholische Generalvikar am Samstag im „Wort“ - aber noch ordentlich aufkochen lassen, nicht wahr? Wir wünschen jedenfalls guten Appetit!

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