LUXEMBURG
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Der Rechen-Riese soll bis 2018 in Aktion treten

Vergangene Woche hatte Vizepremier- und Wirtschaftsminister Étienne Schneider in Rom anlässlich des „Digital Day“ eine Deklaration unterzeichnet, die eine europaweite Vernetzung von Superrechnern unter dem Titel „EuroHPC“ (für „High Performance Computing“ - also Hochleistungsrechner) vorsieht. Das erklärte Ziel: Europa soll ins Spitzenfeld des HPC-Computings vorpreschen. Dieses Projekt ist dabei im Rahmen von Europa 2020 als besonders wichtig eingestuft worden, um der digitalen Wirtschaft Europas Vortrieb zu verschaffen. Luxemburg macht daher gemeinsame Sache mit Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Portugal und den Niederlanden, allesamt Unterzeichner der Deklaration. Kaum eine Woche später ist es offiziell: Luxemburg wird bis 2018 einen HPC-Rechner mit einer Leistung von einem Petaflop (also knapp eine Milliarde Millionen Kalkulationen pro Sekunde) einrichten. Das teile das Wirtschaftsministerium mit. Das Projekt, das im „Journal“ bereits vorgestellt wurde, soll damit der Startschuss für das gemeinsame, größere Projekt des Superrechner-Netzwerkes sein.Hierzulande soll der Rechner dann von Unternehmen verwendet werden können, die sich solche Kalkulationen sonst nicht leisten könnten.