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	<title>Lëtzebuerger Journal</title>
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		<title>Und wieder einmal ein „historischer Tag“</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 02:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Frisches Geld und neuer Druck: Das zweite Hilfspaket für Griechenland steht, Schuldenschnitt und weitere Kredite sind verabredet. Auf der nächtlichen Marathonsitzung der Eurogruppe wurde jedoch auch die klare Erwartung an die griechische Regierung gestellt, jetzt schnell die bereits zugesagten Reformen umzusetzen. Zahlreiche Reformenbinnen einer Woche Die Finanzminister der Eurozone hatten sich in der Nacht darauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/39_037_3col_Q_p03.jpg" class="shutterset_set_2"><img class="alignleft size-full wp-image-196" title="Und wieder einmal ein „historischer Tag“" src="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/39_037_3col_Q_p03-300x300.jpg" alt="Und wieder einmal ein „historischer Tag“" width="150"  /></a></p>
<p>Frisches Geld und neuer Druck: Das zweite Hilfspaket für Griechenland steht, Schuldenschnitt und weitere Kredite sind verabredet. Auf der nächtlichen Marathonsitzung der Eurogruppe wurde jedoch auch die klare Erwartung an die griechische Regierung gestellt, jetzt schnell die bereits zugesagten Reformen umzusetzen. </p>
<p><span id="more-44438"></span>
<p><strong>Zahlreiche Reformenbinnen einer Woche</strong></p>
<p>Die Finanzminister der Eurozone hatten sich in der Nacht darauf geeinigt, dass die Privatgläubiger Griechenland 53,5 Prozent der Schulden erlassen sollen. Der Rest wird in neue Anleihen mit langer Laufzeit umgetauscht, die von den internationalen Geldgebern mit 30 Milliarden Euro abgesichert werden. Zudem erhält Athen 100 Milliarden Euro an neuen Krediten. Ein Teil davon fließt auf ein Sonderkonto, das ausschließlich zur Schuldenrückzahlung genutzt werden kann. Der griechische Premierminister Lukas Papademos sprach von einem „historischen Tag für die griechische Wirtschaft“, EU-Kommissionschef José Manuel Barroso von einem „bedeutenden Schritt vorwärts für Griechenland und Europa“.</p>
<p>Damit das Paket funktioniert, müssen noch mehrere nationale Parlamente zustimmen &#8211; darunter am 27. Februar der deutsche Bundestag. Auch die Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist noch nicht endgültig geklärt. Schließlich müssen genügend private Gläubiger beim freiwilligen Schuldenschnitt und -umtausch mitmachen.</p>
<p>Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble machte zudem klar, dass das griechische Parlament sehr schnell zahlreiche Reformen verabschieden muss. Athen habe sich dazu verpflichtet, bis zum 29. Februar viele bereits zugesagte Einzelmaßnahmen durchs Parlament zu bringen. Dazu zählten ein Sparpaket für den Gesundheitssektor, Renten- und Arbeitsmarktreformen sowie eine strengere Finanzmarktregulierung. Nur bei einer positiven Bewertung der Reformen werde die zugesagte Hilfe ausgezahlt.</p>
<p>EU-Parlamentspräsident Martin Schulz verlangte seinerseits einen Plan für mehr Wachstum. „Was das Land jetzt braucht, sind Wachstumsinitiativen, die der Wirtschaft und den Menschen wieder eine Perspektive geben“, sagte er der „Berliner Zeitung“.</p>
<p><strong>Investoren warnen</strong></p>
<p>Investoren warnen indes jetzt schon, dass Griechenland bald Gefahr läuft, die Bedingungen des zweiten Hilfspakets innerhalb von drei Jahren zu verletzen. Griechenland hat zwar zugesagt, ein Programm aus Einsparungen und Reformen umzusetzen, das die Schulden bis 2020 auf 120,5 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt drücken soll (gegenüber 160 Prozent im vergangenen Jahr), jegliche Atempause könnte sich allerdings als von kurzer Dauer erweisen.</p>
<p>Selbst mit dem Beitrag der Anleger und Notenbanker zur Erleichterung der Schuldenlast sind viele Ökonomen, darunter von Citigroup Inc. und Commerzbank AG, der Auffassung, dass es Griechenland erneut möglicherweise nicht gelingen wird, die Zusagen einzuhalten. Das Land durchläuft das fünfte Jahr in Folge eine Rezession. Hinzu kommen bevorstehende Wahlen und soziale Spannungen. In der Folge könnten noch in diesem Jahr Hilfen gestrichen werden und eine Diskussion über den Wert neuer Hilfsmaßnahmen wieder aufflammen. Gleichzeitig mühen sich Politiker in der Eurozone darum, den Rest Europas von einer Ausbreitung der Schuldenkrise abzuschirmen.</p>
<p>„Der Verband ist angelegt. Aber es braucht nicht viel, dass er sich auflöst“, sagte David Miller, Partner bei Cheviot Asset Management in London. „Die Eurozone hat das Beste getan, sicherzustellen dass Griechenland seine Versprechen erfüllt, aber es bestehen erhebliche Spielräume für Rückschläge beim Abbau des Defizits.“ „Die Gefahr, dass Griechenland sich in eine Depression spart, zahlungsunfähig wird und die Eurozone verlässt, bleibt erheblich“, sagte Christian Schulz, Ökonom bei Berenberg Bank in London. </p>
<p>Wie sehr die Zukunft Griechenlands von der Schuldenlast beeinträchtigt wird, machten Fachleute vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU vor der Beschlussfassung der Euro-Finanzminister am Montag in Brüssel deutlich. Sie rechneten vor, dass im schlimmsten Fall Griechenlands Schulden weiter ausufern und bis 2020 auf 160 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt klettern könnten. Erst ein Niveau von 120 Prozent oder darunter wird vom IWF als „nachhaltig“ eingestuft.</p>
<p><strong>Viele Hürden</strong></p>
<p>Es bleiben aber auch noch andere Hürden. Wenn nicht 90 Prozent der Gläubiger griechischer Bonds der Umschuldung zustimmen, wird Griechenland diese möglicherweise auf dem Rechtsweg durchsetzen müssen, was wiederum mit Rechtsunsicherheit verbunden ist. </p>
<p>Der Internationale Währungsfonds will nach Angaben des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble 13 Milliarden Euro an Hilfen beisteuern, das ist deutlich weniger als das Drittel, das der IWF zum ersten Hilfspaket für Griechenland beitrug.</p>
<p>Die Eurozone habe nichtsdestotrotz „Zeit verschafft“ für Länder wie Portugal, sagte Carsten Brzeski, leitender Volkswirt bei ING in Brüssel. Denn diese Länder könnten beweisen, dass sie kreditwürdiger seien als Griechenland. Auch sei es möglich, einen stärkeren Verteidigungswall in Form eines umfassenderen Rettungsschirms zu errichten, fügte Brzeski hinzu.</p>
<p>	› dapd/Bloomberg/LJ</p>
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		<title>Robert Weber von Nicolas Schmit erpresst?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 02:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat Arbeits- und Beschäftigungsminister Nicolas Schmit (LSAP) den CSV-Abgeordneten Robert Weber in dessen Eigenschaft als früherer Verwaltungsratspräsident der LCGB-Beschäftigungsinitiative ProActif erpresst? Wir hatten gestern bereits in unserem „Opgepikt“ darauf hingewiesen, nun hat sich auch die adr der Angelegenheit angenommen. So richtete sich der adr-Gruppenanführer Gast Gibéryen gestern mit einem Schreiben an Kammerpräsident Laurent Mosar (CSV), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat Arbeits- und Beschäftigungsminister Nicolas Schmit (LSAP) den CSV-Abgeordneten Robert Weber in dessen Eigenschaft als früherer Verwaltungsratspräsident der LCGB-Beschäftigungsinitiative ProActif erpresst? Wir hatten gestern bereits in unserem „Opgepikt“ darauf hingewiesen, nun hat sich auch die adr der Angelegenheit angenommen. </p>
<p><span id="more-44429"></span>
<p>So richtete sich der adr-Gruppenanführer Gast Gibéryen gestern mit einem Schreiben an Kammerpräsident Laurent Mosar (CSV), in dem er diesen bittet, den Vorsitzenden des parlamentarischen Arbeits- und Beschäftigungsausschusses, also LSAP-Fraktionschef Lucien Lux, damit zu beauftragen, eine Sitzung besagten Kammerausschusses einzuberufen, der auch Ressortminister Nicolas Schmit beiwohnen soll, um sich dort den Fragen der Abgeordneten zu stellen. So hatte Weber am Samstag in der RTL-Sendung „Background“ wortwörtlich über Schmit gesagt: „Deen huet mech och erpresst. (…). Sécherlech, wann den Aarbechtsminister der Beschäftegungsinitiativ keng Sue méi iwwerweist dann si se faillite. Den Aarbechtsminister huet dat mir vis-à-vis ganz aktiv benotzt fir ze soen, wanns du net demissionéiers, da kriss du keng Suen an dann hues du d’Responsabilitéit vu 700 Aarbechtsplazen“. Und an einer anderen Stelle im Gespräch habe Weber die Erpressung noch einmal bestätigt und angegeben, über schriftliche Beweisstücke in diesem Dossier zu verfügen.</p>
<p>Man darf gespannt sein, wie Nicolas Schmit nun reagieren wird. Einer Einladung des Parlaments kann er sich jedenfalls nicht entziehen&#8230; </p>
<p>	› St.</p>
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		<title>Der Marathon nach dem Marathon</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 02:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor fünf Uhr gestern morgen war es also so weit: Nach einem 13stündigen Verhandlungsmarathon stand das neue „Rettungspaket“ für Griechenland. Es ist der vorläufige Abschluss eines Prozesses der bereits im vergangenen Juli begann und sich über vier aufreibende EU-Gipfel &#8211; mit oft im Vorfeld dem ein oder anderen nicht sonderlich produktiven Alleingang des Tandems [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor fünf Uhr gestern morgen war es also so weit: Nach einem 13stündigen Verhandlungsmarathon stand das neue „Rettungspaket“ für Griechenland. Es ist der vorläufige Abschluss eines Prozesses der bereits im vergangenen Juli begann und sich über vier aufreibende EU-Gipfel &#8211; mit oft im Vorfeld dem ein oder anderen nicht sonderlich produktiven Alleingang des Tandems „Merkozy“ &#8211; sowie über dutzende Arbeitssitzungen zwischen den Lenkern von Eurogruppe, Internationalem Währungsfonds und Privatgläubigern hinzog. Jeder Beteiligte wusste am Montag dass „keine Zeit mehr zu verlieren“ war, wie sich Eurogruppen-Chef Juncker im Vorfeld des Treffens ausdrückte, um zu einer Einigung über das neue Hilfspaket für Griechenland zu gelangen. Wäre ein Durchbruch nämlich nicht gelungen, hätte das Land Ende März seine Schulden nicht mehr bedienen können. Die ist nun vorerst abgewendet. Mehr noch: Die neuen Garantien plus „Schuldenschnitt“, plus einschneidende strukturelle Reformen sollen es Griechenland ermöglichen, am Ende dieses Jahrzehnts seine Gesamtverschuldung von unglaublichen 160 auf 120,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts &#8211; immer noch mehr als doppelt so hoch wie das im Maastricht-Vertrag fest gehaltene Maximum &#8211; zu drücken. Klar, dass Griechenland auch mit den gestern beschlossenen Maßnahmen noch nicht am Ende eines schmerzhaften Marathons angekommen ist, der sich über viele Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte erstrecken wird.</p>
<p><span id="more-44411"></span></p>
<p>Zum einen sind die Maßnahmen ja noch nicht umgesetzt. Bislang ist noch kein „frisches“ Geld geflossen. Und manche Parlamente müssen den Zusagen ihrer Finanzminister zunächst einmal grünes Licht erteilen müssen. Sicher werden Premier Juncker und Finanzminister Frieden in den kommenden Tagen der „Chamber“ umgehend erläutern, was die neuen Entwicklungen im Bezug auf Griechenland für Auswirkungen auf Luxemburg haben? Viel hängt auch davon ab, wie groß die Beteiligung der Finanzinstitute und Fonds am Umtausch der griechischen Staatsanleihen &#8211; für die neuen wird es weit niedrigere Zinsen geben &#8211; Anfang März sein wird. Auch der Internationale Bankenverband, der in Brüssel mit am Tisch saß, steht hier in der Pflicht.</p>
<p>Streit könnte es auch noch mit dem Internationalen Währungsfonds geben, dessen Chefin Christine Lagarde auf eine weiter Stärkung der hunderte Milliarden schweren europäischen „Rettungsschirme“ &#8211; sie selbst spricht von einer „vernünftigten Brandschutzmauer“ &#8211; drängt, bevor der IWF Griechenland neue Kredite zugesteht. Weit entscheidender ist freilich die Frage, wie Griechenland zurück auf den Wachstumspfad finden kann, um irgendwann wieder auf eigenen Beinen stehen und seinen Schuldenberg aus eigeener Kraft abtragen zu können.</p>
<p>Dazu gehört natürlich ein konsequenter Sparkurs &#8211;  Griechenland hat in den letzten Jahren in dieser Hinsicht massive Anstrengungen unternommen &#8211; aber nicht nur: es braucht auch weitere Strukturreformen, um beispielsweise den Arbeitsmarkt zu reformieren, die Verwaltungen effizienter zu machen, den Kampf gegen die Korruption zu stärken ebenso wie gegen die Steuerflucht und die Voraussetzungen zu schaffen damit die hiesigen Unternehmen wieder Licht am Ende des Tunnels sehen und ausländische Firmen verstärkt in Griechenland investieren. Auch bei diesen Bemühungen muss Europa helfen. Ein richtiger Schritt in diese Richtung ist sicherlich die vorgeschlagene „Task Force“, die Athen bei den Reformen begleiten soll. „Griechenland braucht neben dem unvermeidlichen Sparprogramm nun auch einen Marshallplan. Nur so kann es gelingen, die Strukturen des Landes von Grund auf zu erneuern“, forderte gestern sogar der neue Chef der Europäischen Investitionsbank, Werner Hoyer. Aber über das Wachstumsprogramm für Hellas wurde bislang noch recht wenig diskutiert, auch nicht in Griechenland selbst, hat man den Eindruck. Das Land, das im April wählt, braucht jetzt vor allem eines: solide Partner und Perspektiven für die Zukunft. Das zweite Hilfspaket &#8211; das die Griechen so nicht erwarten könnten, wären sie nicht in der Eurozone &#8211; ist jedenfalls ein starkes Signal in diese Richtung. Die Alternativen sähen jedenfalls weit düsterer aus.	‹</p>
<p>Claude Karger</p>
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		<title>Top15-Agrarkonzern nun in Luxemburg</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 02:00:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Luxemburg hat erneut ein international agierendes Unternehmen von seinen Standortvorteilen überzeugen können. Mit der Sodrugestvo Group verlegt einer der Topnamen der Agrarindustrie seinen Hauptsitz nach Luxemburg. Sodrugestvo bedeutet auf Russisch so viel wie „Gemeinschaft“ und genau das ist es, was das Unternehmen nach Luxemburg geführt hat. „Luxemburg hat durch seine Umgänglichkeit, seine Reaktionsfähigkeit und seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/29_037_2col_Q_p09.jpg" class="shutterset_set_2"><img class="alignleft size-full wp-image-196" title="Top15-Agrarkonzern nun in Luxemburg" src="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/29_037_2col_Q_p09-300x300.jpg" alt="Top15-Agrarkonzern nun in Luxemburg" width="150"  /></a></p>
<p>Luxemburg hat erneut ein international agierendes Unternehmen von seinen Standortvorteilen überzeugen können. Mit der Sodrugestvo Group verlegt einer der Topnamen der Agrarindustrie seinen Hauptsitz nach Luxemburg. Sodrugestvo bedeutet auf Russisch so viel wie „Gemeinschaft“ und genau das ist es, was das Unternehmen nach Luxemburg geführt hat. „Luxemburg hat durch seine Umgänglichkeit, seine Reaktionsfähigkeit und seine Transparenz bei uns gepunktet“, erklärte gestern Generaldirektor Stéphane Frappat während einer Pressekonferenz. Er lobte dabei vor allem die guten Kontakte zur Regierung sowie die proaktive Haltung der Verwaltungen.</p>
<p><span id="more-44436"></span>
<p><strong>Umsatz soll um0,5 Mrd. US-Dollar steigen</strong></p>
<p>Die Sodrugestvo Group ist spezialisiert auf die Bereitstellung von Diensten und Produkten rund um den Agrarbereich. Dies reicht von spezialisierten Hafenanlagen über Transport- und Lagerangebote bis hin zur Verarbeitung und Vermarktung von pflanzlichen und tierischen Rohstoffen.</p>
<p>Das Unternehmen wurde im Jahr 1994 gegründet und war ursprünglich auf den Vertrieb von Tiernahrungsbestandteilen fokussiert. Seitdem hat Sodrugestvo durch zahlreiche Zukäufe in Russland, Brasilien und Dänemark ein starkes Wachstum hingelegt. Die 1.350 Beschäftigten erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2010-11 einen Umsatz von 1,312 Milliarden US-Dollar. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet man bereits jetzt mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden US-Dollar. Bereits heute ist die Gruppe der größte Verarbeiter von Soja in Russl and. Insgesamt gehört die Gruppe laut Stéphane Frappat zu den Top15 der Welt in der Agrarindustrie. Er führt den Erfolg unter anderem darauf zurück, dass die Gruppe sich auf einzelne Märkte konzentriert und nicht um jeden Preis in alle möglichen Schwellenmärkte expandiert. Zu den Kernmärkten gehören Brasilien, Russland, die Vereinigten Staaten von Amerika und Dänemark.</p>
<p><strong>Nach zwei Jahrenwar in Dänemark Schluss</strong></p>
<p>In dem Staat in Nordeuropa hatte die Sodrugestvo Group zwei Jahre lang ihren Hauptsitz. „Als das Unternehmen im Laufe der Zeit immer stärker wuchs sahen wir plötzlich, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Dänemark nicht unbedingt unseren Bedürfnissen gerecht wurden“, unterstrich Frappat. Bei einer Unternehmung dieser Größenordnung versucht man sich so gut es geht gegen Preisverfälle bei Agrarrohstoffen mithilfe diverser Finanzprodukte abzusichern. Da solche Aktivitäten in Dänemarkt stärker besteuert werden wurde den Verantwortlichen irgendwann klar, dass man diese Kosten nur durch einen Umzug verringern könnte. Daneben brauchen solche Aktivitäten auch die Dienste von spezialisierten Anwälten und Finanzexperten. Ein Beraterteam half der Führungsetage dabei, für sie in Frage kommende Länder ausfindig zu machen. Von den potenziellen Kandidaten blieben am Ende zwei übrig: die Niederlande und Luxemburg. Im Januar 2011 entschied ma sich dann für das Großherzogtum. Danach brauchte man fast ein Jahr, um den Umzug umzusetzen.</p>
<p><strong>Vorerst nur 10 bis 15 neue Arbeitsplätze in Luxemburg</strong></p>
<p>Mittlerweile hat die Sodrugestvo Group Büros in der Grand-Rue in der Hauptstadt bezogen. In einer ersten Phase sollen dort 10 bis 15 Menschen beschäftigt werden. Wirtschaftsminister Etienne Schneider hofft insgeheim, dass daraus bald mehr werden. Dabei verwies er auf Luxemburgs Vorzüge im Bereich der Logistik, die der Gruppe durchaus von Nutzen sein könnten. </p>
<p>Zurzeit ist man bei der Sodrugestvo Group aber noch mit anderen Projekten beschäftigt. So investiert man im Moment rund 750 Millionen US-Dollar in den Ausbau der Hafenanlage in Kaliningrad. Daraus soll der weltweit zweitgrößte Soja verarbeitende Komplex werden. Darüber hinaus werden die Aktivitäten in Brasilien weiter ausgebaut. 	› lw</p>
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		<title>Nur 48 Stunden</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 02:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Als das „Luxemburger Wort“ und RTL im vergangenen Jahr drei Wochen vor den Gemeindewahlen ein „Politbarometer“ veröffentlichten, in denen die Sympathiewerte luxemburgischer Politiker aufgelistet waren, verstießen sie hiermit gegen Artikel 97 der Luxemburger Wahlgesetzgebung, ist in diesem doch festgehalten, dass 30 Tage vor einem Wahltermin (Legislativ-, Europa- oder Kommunalwahlen) die Veröffentlichung, die Verbreitung sowie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/30_037_2col_Q_p3.jpg" class="shutterset_set_2"><img class="alignleft size-full wp-image-196" title="Nur 48 Stunden" src="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/30_037_2col_Q_p3-300x300.jpg" alt="Nur 48 Stunden" width="150"  /></a></p>
<p>Als das „Luxemburger Wort“ und RTL im vergangenen Jahr drei Wochen vor den Gemeindewahlen ein „Politbarometer“ veröffentlichten, in denen die Sympathiewerte luxemburgischer Politiker aufgelistet waren, verstießen sie hiermit gegen Artikel 97 der Luxemburger Wahlgesetzgebung, ist in diesem doch festgehalten, dass 30 Tage vor einem Wahltermin (Legislativ-, Europa- oder Kommunalwahlen) die Veröffentlichung, die Verbreitung sowie die Kommentierung von Meinungsumfragen in direktem und indirektem Bezug zu diesen Wahlen untersagt ist. </p>
<p><span id="more-44434"></span>
<p><strong>„Nicht mehr zeitgemäß“</strong></p>
<p>Die verantwortlichen „Wort“- und RTL-Journalisten riskierten mit der Veröffentlichung und Kommentierung ihrer Meinungsumfrage dann auch &#8211; theoretisch &#8211; eine Gefängnisstrafe zwischen acht Tagen und einem Monat sowie eine Geldstrafe zwischen 500 und 12.500 Euro &#8211; die Staatsanwaltschaft nahm im September 2011 dann auch Ermittlungen auf, ob strafrechtliche Konsequenzen erfolgen werden.</p>
<p>Wie es momentan aussieht, können die „Wort“- und RTL-Kollegen aber &#8211; gottlob &#8211; auch die nächsten Monate in Freiheit verbringen, LSAP-Parteipräsident Alex Bodry (der seinerzeit auch bewertet wurde) hatte sich seinerzeit aber derart erschreckt, dass er sich umgehend an die Arbeit machte, einen Gesetzesvorschlag zu entwerfen, mit dem unsere Wahlgesetzgebung in der Frage der Veröffentlichung von Meinungsumfragen modernisiert werden soll. </p>
<p>Das aktuelle Gesetz sei diesbezüglich nämlich nicht mehr zeitgemäß, da in Sachen Stichdatum zur Veröffentlichung der Umfragen zu restriktiv, wie es ihm auch an Transparenz fehle, unter anderem was die Qualität und Seriosität der Umfragen anbelange. Die notwendige Inspiration zum Text seiner Gesetzesinitiative fand Bodry indes bei unseren französischen Nachbarn sowie bei verschiedenen deontologischen Regelwerken aus dem Ausland.</p>
<p>Die Frist, bis zu der Meinungsumfragen veröffentlicht werden dürfen, will Bodry jedenfalls von derzeit 30 Tagen auf 48 Stunden herabsetzen, so dass, wenn am Sonntag gewählt würde, die letzten Umfragen oder entsprechenden Kommentare bis Donnerstagabend um Mitternacht möglich wären. </p>
<p><strong>Die statistische Zuverlässigkeit einer Umfrage berücksichtigen</strong></p>
<p>In der Gesetzgebung berücksichtigt werden, sollten laut Bodry zukünftig ebenfalls kommunale und nationale Referenden, derweil  die Begleitmaßnahmen, unter denen die Umfragen stattfinden sollen, verschärft werden sollen. </p>
<p>Gemäß des Bodry‘schen Gesetzesvorschlags müssten in Zukunft neben dem Namen der Organisation, die die Umfrage durchführt, unter anderem auch der integrale Text aller Fragen veröffentlicht werden, wie auch sämtliche möglichen Anworten sowie &#8211; für Bodry einen der wichtigsten Punkte überhaupt &#8211; die statistische Zuverlässigkeit der Umfrage. </p>
<p><strong>Weitere Gesetzesvorschlägein Planung</strong></p>
<p> Am Strafmaß von acht Tagen bis zu einem Monat Gefängnis resp. 500 und 12.500 Euro Geldstrafe will der Sozialistenchef indes nicht rütteln. Dafür will Bodry aber den Presserat (der übrigens noch nichts von seinem Glück weiß) mit der Kontrolle eventueller Beanstandungen beauftragen. Alex Bodry will seinen Gesetzesvorschlag, hinter dem anscheinend die ganze LSAP steht, nun direkt in der nächsten Sitzungswoche in der Abgeordnetenkammer deponieren (das dürfte übernächste Woche sein), bastelt eigenen Angaben zufolge aber jetzt schon an weiteren Gesetzesvorschlägen zur Modernisierung unserer Institutionen. </p>
<p>So sei Luxemburg bspw. das einzige Land das ihm bekannt sei, wo die Gewählten nach einer Legislativwahl immer noch selbst kontrollieren würden, ob richtig gewählt worden sei &#8211; sich also selbst kontrollieren würden. Eine derartige Selbstkontrolle sei in einem modernen Rechtssystem aber nicht länger haltbar, ärgerte sich der Jurist Bodry, der sich in den nächsten Monaten auch dieser Frage annehmen will&#8230;	› St.</p>
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		<item>
		<title>De 26. Februar: Nationalen Dag vun der Resistenz</title>
		<link>http://www.journal.lu/2012/02/22/de-26-februar-nationalen-dag-vun-der-resistenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 02:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uechter d'Land]]></category>

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		<description><![CDATA[1997 huet d’Lëtzebuerger Resistenz fir d’alleréischte Kéier hir „Journée nationale de la Résis-tance“ gefeiert, déi no enger Décisioun vum „Conseil national de la Résistance“ elo all Joer sech widderhuele soll, an dat op deem Dag, op deem soss déi sougenannt „Hinzerter Mass“ gefeiert gouf. Dëst Joer fällt dëse Commémoratiounsdag op de Sonndeg, 26. Februar. Op [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/26_037_2col_NB_p14.jpg" class="shutterset_set_2"><img class="alignleft size-full wp-image-196" title=" De 26. Februar: Nationalen Dag vun der Resistenz" src="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/26_037_2col_NB_p14-300x300.jpg" alt=" De 26. Februar: Nationalen Dag vun der Resistenz" width="150"  /></a></p>
<p>1997 huet d’Lëtzebuerger Resistenz fir d’alleréischte Kéier hir „Journée nationale de la Résis-tance“ gefeiert, déi no enger Décisioun vum „Conseil national de la Résistance“ elo all Joer sech widderhuele soll, an dat op deem Dag, op deem soss déi sougenannt „Hinzerter Mass“ gefeiert gouf. Dëst Joer fällt dëse Commémoratiounsdag op de Sonndeg, 26. Februar.</p>
<p><span id="more-44432"></span>
<p>Op dëser „Journée nationale“, déi vum „Comité directeur pour le Souvenir de la Résistance“ organiséiert gëtt, denke si wéi ëmmer un déi 23 Cheffe vun der Resistenz, déi de 25. Februar 1944 &#8211; viru 68 Joer! &#8211; am Hinzerter Bësch erschoss goufen, grad ewéi och un d’Streikaffer, déi am September 1942 zu Hinzert ëmbruecht goufen.</p>
<p>Doriwwer eraus ower soll un all déi Doudeg vun der Resistenz erënnert ginn, déi an anere Kazetter oder an de Prisongen an Emsiidlongslager hiert Liewe fir d’Heemecht hierginn hunn.</p>
<p><strong>Den offizielleProgramm  </strong></p>
<p>11.00 Auer: Mass an der Glacis-Kapell, gehale vum Erzbëschof Jean-Claude Hollerich. Et séngt d’„Chorale des Exilés“ ënnert der Direktioun vum Gérard Schmit an dem Clairon d’honneur Edmond Faber.</p>
<p>11.50 Auer: Formatioun vum Cortège mat, un der Spëtzt, en Détachement vun der Arméi, der Militärmusek an de Fändele vun der Resistenz. De Wee bis op de Kierfecht ass net wäit, sou datt d’Resistenzler an hir Sympathisante sech, wann méiglech, dem kuerze Cortège uschléisse sollen.</p>
<p>12.00 Auer: Cérémonie virum Hinzerter Kräiz um Niklooskierfecht, Allée des Résistants et des Déportés.  Dës Feier besteet aus engem Choral, virgedroe vun der Militärmusek, d’Virliese vun engem Choix vun Texter duerch eng Schülergrupp aus der „International School of Luxembourg“, der Seenong vun de Griewerduerch d’Vertrieder vun dendräi Haaptreliounen zu Lëtzebuerg, dem Néierleeë vu Blummen duerch d’Autoritéiten an d’Resis-tenzler, dem Ofspille vun der „Sonnerie aux morts“, der Usprooch vum President vum „Comité directeur pour le Souvenir de la Résistance“, dem Albert Hansen, an dem gemeinsame Sange vun der Heemecht. </p>
<p>Uschléissend ass den traditionelle Rondgang laanscht d’Griewer vun de Victimen.</p>
<p> 	‹</p>
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		<title>Von der Suppendose zum Museumsschatz</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 02:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 23. Februar 1987 titelte die „New York Post“ in großen Lettern: „Andy Warhol mit 58 gestorben“. Bereits 20 Jahre davor war der Pop-Art-Künstler schon einmal dem Tode begegnet, als ihn die Feministin Valerie Solanas in die Brust geschossen hatte und Warhol nur dank des beherzten Eingreifens der Mediziner gerettet werden konnte. 20 Jahre später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/22_037_3col_Q_p19.jpg" class="shutterset_set_2"><img class="alignleft size-full wp-image-196" title="Von der Suppendose zum Museumsschatz" src="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/22_037_3col_Q_p19-300x300.jpg" alt="Von der Suppendose zum Museumsschatz" width="150"  /></a></p>
<p>Am 23. Februar 1987 titelte die „New York Post“ in großen Lettern: „Andy Warhol mit 58 gestorben“.  Bereits 20 Jahre davor war der Pop-Art-Künstler schon einmal dem Tode begegnet, als ihn die Feministin Valerie Solanas in die Brust geschossen hatte und Warhol nur dank des beherzten Eingreifens der Mediziner gerettet werden konnte. 20 Jahre später sollte er an den Folgen einer Routine-Operation sterben. </p>
<p><span id="more-44430"></span>
<p>58 Jahre reichten dem Sohn rumänischer Eltern jedoch, um zu einer der herausragendsten Persönlichkeiten der globalen Kunstszene zu avancieren. Die platinblonde Perrücke wurde zum Markenzeichen des Enfant-Terrible. Warhol spielte diese Rolle bis zum Tode: „Drella“ – so lautete einer seiner zahlreichen Spitznamen – liebte nicht unbedingt die Provokation, sondern vielmehr das Leben: In der New-Yorker Kult-Disko Studio 54 konsumierte der Künstler Kokain wie andere Schnupftabak. Zum Finanzieren seines kostspieligen Lebensstils produzierte Warhol Kunst am Fließband. Von seinen Werken ließ er zahlreiche Drucke anfertigen, die er dann für teures Geld an Kunstsammler verkaufte.    </p>
<p><strong>Angezogen vonden Massenmedien</strong></p>
<p>Das Andy Warhol Museum in seiner Geburtsstadt Pittsburgh nahm das Titelblatt jener Ausgabe der „New York Post“ in sein Archiv auf, so wie es über viele Zeitungsseiten verfügt, die der Künstler als Vorlage für manche seiner bekanntesten Werke benutzte. Wie er dabei vorging, zeigt die Ausstellung „Warhol: Headlines“ im Frankfurter Museum für Moderne Kunst (MMK), die noch bis zum 13. Mai dauert.</p>
<p>Der Kurator der Ausstellung, Mario Kramer, sagte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd, der 1928 geborene Warhol sei geradezu fasziniert gewesen von Massenmedien. „Gerade Zeitungen, die sich mit reißerischen Schlagzeilen jeden Tag millionenfach verkauften, interessierten ihn brennend“, so Kramer. Umgekehrt habe Warhol „ein geradezu unglaubliches Gespür für wirkungsvolle Bilder“ besessen, wie seine Arbeiten – manche gehören zu den  berühmtesten der gesamten Kunstgeschichte – , zeigten.</p>
<p><strong>Erstmals Vergleichvon Vorlage und Bild</strong></p>
<p>Warhols Gemälde „Eddie Fisher Breaks Down“ etwa zeigt seine Bearbeitung eines tatsächlichen Titelblatts der „Daily News“ vom März 1962. Manches ließ er weg, die Auflagenhöhe von 1,9 Millionen Exemplaren übernahm er. „Die Auflage muss ihn beeindruckt haben. Er hätte das Internet geliebt. Ihn interessierte ja nicht nur Kunst, sondern auch die Reproduzierbarkeit und auch, wie man ein Produkt verkauft“, sagte Kramer. Das Bild mit Liz Taylor und ihrem betrogenen Ehemann Eddie Fisher befindet sich im Besitz des MMK. Die anderen der rund 100 gezeigten Arbeiten Warhols stammen von Leihgebern aus den USA, Italien, der Schweiz und von anderswo. Die Besucher können anhand der originalen Zeitungsseiten Warhols Bilder mit seinen Vorlagen vergleichen – das sei bislang nicht möglich gewesen, sagte Kramer.</p>
<p>Die Vorlagen stammen aus dem Archiv des Warhol Museums in Pittsburgh, das gemeinsam mit dem MMK, der National Gallery in Washington und der Galleria Nazionale d’Arte Moderna in Rom die Ausstellung erarbeitete. In Deutschland ist die Ausstellung nur in Frankfurt zu sehen, und ein Raum überhaupt nur dort: Er zeigt eine große Auftragsarbeit Warhols für den Burda-Verlag mit mehreren Titelblättern der „Bunten“ – natürlich in bunt.</p>
<p>Überhaupt Titelblätter. Sie hätten es Warhol besonders angetan, da sie teils brennende Tagesthemen neben völlig Triviales stellten, sagt Kramer. Alltägliches wurde so überhöht. Diese Faszination habe sich im Werk Warhols in den Jahren 1958 bis 1961 herausgebildet und bis zu seinem Tod 1987 gehalten. „Was wir hier zeigen, ist die Geburtsstunde der amerikanischen Pop-Art“, so Kramer.</p>
<p>	› dapd/LJ</p>
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		<title>Adam et Eve à la façon Obispo</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 02:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Le compositeur et chanteur français Pascal Obispo a connu un grand succès en 2000 avec sa comédie musicale «Les dix commandements». L’essai de transposer son album de 2010 «Welcome to the Magic World of Captain Samouraï Flower» scéniquement s’est terminé par un échec. Comme il considère personnellement la légende biblique d’Adam et Eve comme étant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/14_037_3col_Q_p18.jpg" class="shutterset_set_2"><img class="alignleft size-full wp-image-196" title="Adam et Eve à la façon Obispo" src="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/14_037_3col_Q_p18-300x300.jpg" alt="Adam et Eve à la façon Obispo" width="150"  /></a></p>
<p>Le compositeur et chanteur français Pascal Obispo a connu un grand succès en 2000 avec sa comédie musicale «Les dix commandements». L’essai de transposer son album de 2010 «Welcome to the Magic World of Captain Samouraï Flower» scéniquement s’est terminé par un échec. Comme il considère personnellement la légende biblique d’Adam et Eve comme étant la plus grande histoire d’amour de l’humanité, il a commencé à écrire des nouvelles chansons pour la comédie musicale «Adam &#038; Eve, la seconde chance», située cependant dans un futur proche, qu’il a lui-même mise en scène et qui a débuté ce 31 janvier au Palais des Sports à Paris.</p>
<p><span id="more-44426"></span>
<p><strong>Eden n’est pas le paradis</strong></p>
<p>Un troubadour, Mynt, qui pourrait être un clone de Gérard Lenorman, se ballade à travers la salle ou sur la scène et raconte l’histoire d’Adam et d’Eve. Un bloc de nouvelles de la télé de la cité d’Eden est projeté sur le rideau. Les présentateurs Rebecca et John annoncent que le leader d’Eden, Solus, a un important message à transmettre. Debout sur un podium, Solus proclame que sa fille unique Lilith va se marier au général de ses «soldiers», Adam. Un panneau avec l’inscription „L’autre côté“ laisse prévoir l’existence d’un autre monde subalterne. </p>
<p>Un groupe de rebelles de l’autre côté, avec leur chef Snake en tête, interrompt les festivités. Un combat sans espoir les engage aux «soldiers». Cependant, le regard d’Adam croise celui d’Eve, une belle rebelle. C’est le coup de foudre instantané. Il la suit et il découvre un tout autre univers où tout le monde vit en harmonie. Adam reconnaît les injustices faites vis-à-vis de cette partie d’Eden. A la recherche de leur chef, qu’ils croient avoir été enlevé, les «soldiers» font intrusion dans cet univers paisible et capturent e.a. Eve. Solus lui fait le procès et elle est enfermée. </p>
<p>Mais les rebelles ripostent et réussissent à vaincre les «soldiers». Eve est libérée et Solus et Lilith sont à leur tour emprisonnés. Snake les condamne et après que la scène s’est obscurcie, le père et sa fille ont disparu de leur prison. Adam retrouve Eve et ils peuvent reconstruire le monde.</p>
<p><strong>Scène, costumeset chorégraphie seyants</strong></p>
<p>Sur les côtés de la scène se trouvent sur deux plateaux surélevés, reliés par un pont, deux boules avec un grillage en acier qui servent e.a. de prison. Quand la scène créée par Mark Fisher devient l’autre côté, des lianes, une balançoire et des filets avec des fleurs et feuilles descendent du plafond. La costumière Christine Jacquin a créé les habits fantaisistes en loques des rebelles et les uniformes rigoureuses des «soldiers». La chorégraphie de Tokyo est basée sur des gestes et ne provient pas du monde des arts martiaux.</p>
<p><strong>Une histoire un peu molle</strong></p>
<p> Dimitri Vassiliu utilise souvent des batteries de projecteurs sous les rythmes de la musique pour illuminer la scène, mais il sait aussi donner de l’intimité aux scènes d’amour. Des projections vidéos conçues par Gilles Papain complètent le décors.</p>
<p>On l’a déjà écrit à l’occasion de «Dracula, l’amour plus fort que la mort» que les comédies musicales françaises sont plutôt des spectacles pour les yeux et les oreilles que pour le cerveau. Pascal Obispo a juste retenu les noms des principaux protagonistes, sans tenir compte de développer une histoire plausible et passionnante autour du fait qu’ ici, Eden n’est pas un paradis terrestre mais un monde divisé et injuste. Une fois de plus, les créateurs croient qu’il suffit de quelques chansons et d’effets spectaculaires pour rendre heureux le public. </p>
<p>Certes, la majorité des spectateurs en raffole, ce que prouve à nouveau la manie typiquement française de courir devant la scène et de filmer comme des fous le dernier numéro. Mais les plus critiques se demandent ce qu’il est advenu de Solus et ce que veut dire le sous-titre «La seconde chance». Il reste en effet quelques chansons mélodieuses sur fond de musique pré-enregistrée, comme p. ex. «Si j’étais Eve», «Ce qu’on ne m’a jamais dit », « Adam et Eve, l’amour», la chanson finale «Rien ne se finit» ou «Game Over» qui est le meilleur moment visuel du show grâce à une belle combinaison entre la projection vidéo – des tambours sur lesquels jaillit de l’eau au rythme de la musique – , la chorégraphie et la lumière.</p>
<p><strong>Découverts dansdes shows télévisés</strong></p>
<p>Thierry Amiel qui joue Adam a été finaliste du show «La Nouvelle Star». Il a une belle voix, c’est en somme ce qu’il faut car une prestation de comédien n’est pas requise. Cylia dans le rôle d’Eve a aussi été découverte dans le casting-show «Graine de Star». Elle surprend par sa voix claire et forte, tout comme Liza Pastor (Lilith) avec son seul duo avec Adam «Do u wanna be my luv». Nuno Resende (Snake) est un habitué du spectacle musical. Noémie Garcia joue Strawberry, une amie d’Eve, et Sam Stoner le troubadour Mynt. Et Solal en dictateur Solus convainc par sa voix foncée. «Adam &#038; Eve» est encore joué jusqu’au 18 mars prochain au Palais des Sports et puis partira en tournée dans toute la France. Un passage à Amnéville n’est cependant pas encore prévu. 	› CH.S. </p>
<div class="bottomphoto"><a href="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/15_037_3col_Q_p18.jpg" class="shutterset_set_2"><img class="alignleft size-full wp-image-196" title="Adam et Eve à la façon Obispo" src="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/15_037_3col_Q_p18-300x300.jpg" alt="Adam et Eve à la façon Obispo" width="150"  /></a></div>
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		<title>Alain Weins übernimmt Präsidentschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 02:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit Mitte der vergangenen Woche gibt es eine wichtige Neuerung im Verwaltungsrat des „Syndicat Intercommunal de Dépollution des Eaux Résiduaires de l’Ouest“ (SIDERO). Nach insgesamt zwölf Jahren Amtszeit als Präsident (von der Gründung 1994 bis 2000 und von 2006 bis 2012) zog sich Albert Lentz aus dem politischen Leben zurück. Anlässlich der ersten Sitzung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/13_037_3col_Q_p13.jpg" class="shutterset_set_2"><img class="alignleft size-full wp-image-196" title="Alain Weins übernimmt Präsidentschaft" src="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/13_037_3col_Q_p13-300x300.jpg" alt="Alain Weins übernimmt Präsidentschaft" width="150"  /></a></p>
<p>Seit Mitte der vergangenen Woche gibt es eine wichtige Neuerung im Verwaltungsrat des „Syndicat Intercommunal de Dépollution des Eaux Résiduaires de l’Ouest“ (SIDERO). Nach insgesamt zwölf Jahren Amtszeit als Präsident (von der Gründung 1994 bis 2000 und von 2006 bis 2012) zog sich Albert Lentz aus dem politischen Leben zurück. Anlässlich der ersten Sitzung des neuen Verwaltungsrats wurden der neue Vorsitzende sowie die vier Mitglieder des Büros gewählt.</p>
<p><span id="more-44424"></span>
<p><strong>Der neue SIDERO-Vorstand</strong></p>
<p>Der neue Vorstand des SIDERO setzt sich zusammen aus dem Präsidenten Alain Weins (Walferdingen), dem ersten Vizepräsidenten Abby Toussaint (Mersch), dem zweiten Vizepräsidenten Jeannot Jeanpaul (Käerjeng) sowie den Büromitgliedern Paul Mangen (Böwingen/Attert) und Fernand Müller (Préizerdaul). Dem mit 26 Mitgliedern besetzten Vorstand gehören weiter folgende Gemeindedelegierte an: Romain Adam (Kopstal), Claude Bach (Useldingen), Paul Bach (Lorentz-weiler), Jean-Paul Baus (Tüntingen), Guy Bausch (Steinsel), Marco Boly (Simmern), Raoul Clausse (Saeul), Daniel Frieden (Steinfort), Mike Hagen (Junglinster), Georges Herr (Lintgen), Marcel Jacobs (Leudelingen), Marco Karier (Fischbach), Romain Kockelmann (Kehlen), Thierry Lagoda (Beckerich), Patrick Lux (Garnich), Daniel Muno (Ell), Roger Negri (Mamer), Flore Reding (Redingen/Attert), Véronique Scherer-Thill (Koerich), Romain Siebenaller (Vichten) und Camille Wagner (Hobscheid). </p>
<p>Der Vorstand verabschiedete in der Sitzung das Vorprojekt zum Bau eines neuen zentralen Labors auf dem Gelände der Kläranlage Mersch. Direktor Jean Weicherding stellte anschließend den Vorstandsmitgliedern den Abwasserverband ausgiebig vor.</p>
<p>Der neue Präsident Alain Weins dankte dem scheidenden Präsidenten Albert Lentz im Namen des Vorstandes für den langjährigen engagierten Einsatz im SIDERO.</p>
<p>	‹</p>
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		<title>Gemeinschaftsschule in Port-au-Prince wiedereröffnet</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 02:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gemeinschaftsschule Port-au-Prince (Santo 19) wurde kürzlich wiedereröffnet. Nach den Renovierungsarbeiten und dem Ausbau können in Zukunft 500 Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren die Schule besuchen. Dieses wichtige Rehabilitierungsprojekt wurde von der luxemburgischen Organisation SOS Villages d’Enfants Monde finanziert. Auswirkungen aufdas Schulwesen Das verheerende Erdbeben vom 12. Januar 2010 hatte große Auswirkungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/09_037_2col_nb_p14.jpg" class="shutterset_set_2"><img class="alignleft size-full wp-image-196" title="Gemeinschaftsschule in Port-au-Prince wiedereröffnet" src="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/09_037_2col_nb_p14-300x300.jpg" alt="Gemeinschaftsschule in Port-au-Prince wiedereröffnet" width="150"  /></a></p>
<p>Die Gemeinschaftsschule Port-au-Prince (Santo 19) wurde kürzlich wiedereröffnet. Nach den Renovierungsarbeiten und dem Ausbau können in Zukunft 500 Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren die Schule besuchen. Dieses wichtige Rehabilitierungsprojekt wurde von der luxemburgischen Organisation SOS Villages d’Enfants Monde finanziert.</p>
<p><span id="more-44421"></span>
<p><strong>Auswirkungen aufdas Schulwesen</strong></p>
<p>Das verheerende Erdbeben vom 12. Januar 2010 hatte große Auswirkungen auf das haitianische Schulwesen hatte. 80% der Schulen (1.300 Schulen) wurden durch das verheerende Erdbeben im Januar 2010 zerstört oder schwer beschädigt (2.900 Schulen). Mehr als 1.300 Lehrer starben auf Grund des Erdbebens. In Folge musste das ganze haitianische Schulwesen reformiert werden. Es gab aber schon lange vor dem Erdbeben Probleme im Schulwesen: Die schulischen Infrastrukturen waren in sehr schlechtem Zustand oder gar nicht vorhanden und mehr als 500.000 Kinder gingen nicht zur Schule bzw. blieben Zeit ihres Lebens Analphabeten. Zusätzlich gab es fast kein qualifiziertes Lehrpersonal und mit 50 Schülern oder mehr pro Klasse (besonders in Port-au-Prince) war es schier unmöglich eine moderne und auf das Kind zentrierte Lernmethode zu entwickeln. Der haitianische Staat kann leider auch heute noch keine Auskunft über die Anzahl sowohl öffentlicher als auch privaten Schulen (die immerhin 80% der Schulen auf Haiti repräsentieren), geben.</p>
<p>Um gegen diese strukturellen Probleme vorzugehen, entschloss sich SOS-Kinderdorf mit dem haitianischen Staat zusammen zu arbeiten, um öffentliche Schulen und Gemeinschaftsschulen zu renovieren und moderne Fortbildungsprogramme für das Lehrpersonal zu entwickeln. Die Renovierung und der Ausbau der Gemeinschaftsschule in Santo ist ein erfolgreiches Beispiel dafür. Max Lamesch, Mitarbeiter von SOS Villages d’Enfants Monde, in Mission auf Haiti seit September 2010, erklärt: „Gemeinschaftsschule heißt, dass die Lehrer kein Gehalt, sondern Naturalien von den Eltern erhalten. Zusätzlich können sie freiwillig einen Beitrag geben, der zuvor gemeinsam in einer Elternversammlung festgelegt wird. Auch wenn die Eltern nicht in der Lage sin, die Schulgebühren zu zahlen, so kann das Kind doch weiterhin zur Schule gehen, was nicht der Fall bei Privatschulen ist.“</p>
<p><strong>Die Schule gestern und heute</strong></p>
<p>Diese Schule liegt im Norden von Port-au-Prince, in der Gemeinde von Croix-des-Bouquets, die seit 2010 mehr als 100.000 Flüchtlinge beherbergt. Sie wurde vor drei Jahren von einer Elterngruppe, die an einem SOS Familienstärkungsprogramm teilnimmt, errichtet. Die Schule, die in der Nähe des SOS-Kinderdorfes Santo liegt, wurde nur leicht durch das Erdbeben beschädigt. Daraufhin nahm die Schule die doppelte Schüleranzahl auf, was dazu führte dass die Schule ausgebaut und renoviert wurde. „Wir kannten keine großen Probleme bei der Umsetzung des Projektes, da es zu 100% von der Gemeinschaft befürwortet wurde. Jedoch sind die Grundstückspreise in der Nähe von Port-au-Prince sehr hoch. Dies war wohl die größte Herausforderung und erklärt auch warum das Grundstück auf dem die Schule gebaut wurde relativ klein ist“, präzisiert Max Lamesch.</p>
<p> Die Bauarbeiten haben am 17. Oktober begonnen. Auch die schlechten Wetterbedingungen behinderten die Arbeiten nicht. Die Schule besteht nun aus sechs Klassensälen, zwei Verwaltungsräumen, einer Bibliothek, einer Küche, Toiletten und einer Wasserstelle. Die Schulbänke wurden im Ausbildungszentrum von Cap-Haïtien hergestellt. Die Schule betreut maximal 500 Schüler. </p>
<p><strong>Welche Perspektiven? </strong></p>
<p>Für Max Lamesch ist es eine neue Herausforderung eine qualitative Ausbildung anzubieten. Oftmals hat das Lehrpersonal nicht die von der Regierung geforderten Kompetenzen. SOS-Kinderdorf Haiti entwickelt zurzeit ein Fortbildungsprogramm für Lehrer aus der Schule von Santo und aus benachbarten Schulen.</p>
<p>Die Gemeinschaftsschule von Santo wurde von SOS Villages d’Enfants Monde Luxembourg mit der Unterstützung des Außenministeriums, der Rotary Clubs Luxemburg und vielen privaten Spendern finanziert. Anlässlich der kürzlich stattgefundenen Einweihung der Gemeinschaftsschule bedankte sich Sophie Molitor, Geschäftsführerin von SOS Villages d’Enfants Monde, herzlich bei den Spendern, die es ermöglicht haben, dieses Projekt umzusetzen. Sie nutzte die Gelegenheit, um auch über künftige Schulprojekte auf Haiti zu berichten. Nach dem Ausbau der SOS-Schule im SOS-Kinderdorf von Port-au-Prince wird dort eine zweite Schule im April 2012 eröffnet. Im Süden des Landes sind neue Projekte, wie zum Beispiel der Bau des SOS-Kinderdorfes in Les Cayes sowie der Bau einer SOS-Schule und die Renovierung von vier öffentlichen Schulen, in Planung. SOS Villages d’Enfants wird den Bau eines Familienhauses in Les Cayes finanzieren, das 135 Kindern ein neues Zuhause bietet. Sophie Molitor betont, dass „auch zwei Jahre nach dem Erdbeben immer noch Hilfe in Haiti benötigt wird, um das Land langfristig zu stärken.“ 	‹</p>
<div class="bottomphoto"><a href="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/08_037_3col_nb_p14.jpg" class="shutterset_set_2"><img class="alignleft size-full wp-image-196" title="Gemeinschaftsschule in Port-au-Prince wiedereröffnet" src="http://www.journal.lu/wp-content/uploads/2012/02/08_037_3col_nb_p14-300x300.jpg" alt="Gemeinschaftsschule in Port-au-Prince wiedereröffnet" width="150"  /></a></div>
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