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Uechter d'Land

Jahresbericht 2009 liegt vor
Krebsstiftung wichtigste Anlaufstelle für Patienten
28.07.2010
Die Zahlen sind bekannt: Jährlich werden rund 2.000 neue Krebsfälle diagnostiziert - davon knapp 15 bei Kindern, mehr als 900 bei Frauen und mehr als 1.100 bei Männern. Der aktuelle Jahresbericht 2009 zeigt: Die „Fondation Luxembourgeoise Contre le Cancer“ hat sich in den 16 Jahren ihres Bestehens zur wichtigsten Anlaufstelle für Patien-ten und deren Angehörige ent­wickelt.
Insgesamt 757 Betroffene wandten sich 2009 telefonisch an die Mitarbeiter der Stiftung. Die meisten (50 %) suchten psychologische Unterstützung. Fast ein Drittel wandte sich mit praktischen Fragen oder mit Fragen zur Rehabilitation an die Krebsstiftung. 20 % stellten Fragen zu medizinischen, finanziellen und administrativen Themen - und dies in jeder Phase der Erkrankung.
Wie kamen die Personen auf die „Fondation Luxembourgeoise Contre le Cancer“? Die einen sagten: „Empfehlung eines Arztes / einer Krankenschwester“, die anderen: „Information durch die Krebsstiftung“, wieder andere: „Weil ich per Mundpropaganda von der Qualität der Leistungen der Stiftung gehört habe.“
Mit welcher Krebserkrankung wandten sich die Menschen am häufigsten telefonisch an die „Fondation Luxembourgeoise Contre le Cancer“? Die psychologisch Auswertung des Jahres 2009 zeigt, dass der Schwerpunkt der Anfragen von Brustkrebs-Betroffenen (28 %) kam, gefolgt von Darmkrebs-Betroffenen. Mit 77 % der Gesamtzahl waren es vor allem Frauen, die sich an die Krebsstiftung wandten.
Als Folge der verschiedenen Anfragen fanden 696 psychologische Beratungsgespräche in den Räumlichkeiten der Fondation statt. Zusätzlich löste die Stiftung in 176 Fällen ganz praktische Probleme (finanzielle Hilfe, kosmetische Beratung, administrative Probleme wie Arbeitsrecht, Übernahme der Kosten durch die CNS, etc.). Was die Patientengruppen betrifft, so konnten 138 Patienten von 14 unterschiedlichen Gruppen profitieren (Gesprächsgruppen, Entspannungsgruppen und Sportgruppen). Nicht zu vergessen sind die 48 ehrenamtlichen Helfer, die in 559 Fällen Serviceleistungen für Patienten erbrachten (Fahrdienst, Begleitung, Zuhören und da sein).
Den Patienten zur Seite stehen, ihre Lebensqualität erhöhen, kostenlose Angebote offerieren: das ist einer von drei Pfeilern der Arbeit der „Fondation Luxembourgeoise Contre le Cancer“.
Was die 2 anderen Bereiche (Forschung und Information) betrifft, so lassen für 2009 folgende Fakten nennen:
- Unterstützung eines Forschungsprojekts der Uni Luxemburg und des „Laboratoire National de la Santé“ im Bereich Darmkrebs mit 433.515 EUR.
- 4. „Relais pour la Vie“ mit 7.181 Teilnehmern.
- Ausstellung „Life-Boxes“, ein einzigartiges Konzept, das von der „Fondation Cancer“ ausgedacht und umgesetzt wurde.
- Zeitschrift „Info-Cancer“, die 4x pro Jahr an 88.000 Personen verschickt wird, sowie „Den Insider“ (vierteljährlich an 15.000 Jugendliche verschickt).
- Die 3 Internet-Angebote (www.cancer.lu, www.info-tabac.lu und www.relaispourlavie.lu) werden immer stärker genutzt - mit 52.304 Besuchern und 142.081 gesehenen Seiten.
- Start der Kampagne „Be smart -don’t start“ parallel zum Wettbewerb „Mission Nichtrauchen“ mit 3.104 Teilnehmern in den Gymnasien. ‹