Aktuell
Zur Generalversammlung der „Flamma“ am Samstag
50 % aller Verstorbenen werden eingeäschert
09.02.2010
Im Beisein zahlreicher Mitglieder hielt Präsident Aloyse Schmitz seine Begrüßungsansprache, bei der er auf verschiedene Probleme im Bereich der Feuerbestattung zu sprechen kam. Zum Beispiel hätten manche Familien die Idee, die Asche eines Verstorbenen im Meer verstreuen zu lassen. Dies beinhalte oft hohe Kosten und man wisse nachher nicht unbedingt, ob die Asche auch tatsächlich ins Meer gekommen sei. Auch wurde hervorgehoben, dass die „Flamma“ einen Vertrag mit einer Bestattungsfirma habe, und dass sie also keine Kosten von einer anderen Firma zurückzahle.
Allgemein wurde unterstrichen, dass es nach dem Ableben eines Mitgliedes reiche, den Sterbeschein einzureichen; die „Flamma“ übernehme alle Kosten, und wie der ehemalige Präsident der Vereinigung Jean Gremling es einmal formuliert hatte, „brauche man nur zu sterben“, die weiteren Schritte übernehme der Verein.
Der Aktivitätsbericht wurde von Eugène Schmit anstelle des Sekretärs Frank Schmitz vorgetragen. Die „Flamma“ zählt zurzeit 14.773 Mitglieder, und verzeichnete im Laufe des Jahres 297 Neuaufnahmen. Im Krematorium in Hamm wurden 2009 insgesamt 247 Mitglieder eingeäschert. 173 Aschenstreuungen wurden in Luxemburg- Hamm, 6 in Düdelingen, 5 in Merl, 4 in Esch-Lallingen, 2 in Strassen und 1 in Rodange vorgenommen. Seit der Gründung des Vereins im Jahre 1906 wurden 12.298 Einäscherungen vorgenommen.
Eugène Schmit erwähnte, dass heutzutage 50 % aller Verstorbenen eingeäschert werden, dass sich jedoch einige Probleme um die Zeremonien im Krematorium stellen, da die Familien manchmal nur Stunden vorher informiert werden. Wichtig sei darüber hinaus, einen zusätzlichen Ofen zu bauen. Auch wurde darauf hingewiesen, dass 41 Gemeinden nicht Mitglied des Gemeindesyndikats Sicec seien, welches das Krematorium verwaltet. Dies bedeutet, dass für die Mitglieder der „Flamma“, die aus besagten Gemeinden kommen, mehr bezahlt werden muss.
Georges Feyerstein stellte einen gut geführten Kassenbericht vor. Der Vorstand der „Flamma“ setzt sich folgendermaßen zusammen: Aloyse Schmitz, Eugène Schmit, Frank Schmitz, Georges Feyerstein, Fer-nand Levy, Alain Fickinger, Dr. Robert Angel, Armand Drews, Jean Regenwetter, Jean Schiltz. › CM




