Aus de Gemengen
Gemeinderat Bettemburg
Betreuungseinrichtung „Klenschenhaff“ provisorisch genehmigt
09.03.2010
Längere Diskussionen gab es dann bei der provisorischen Genehmigung der Betreuungsstruktur „Klenschenhaff“ in der Lentzstraße. Der „Plan d’aménagement particulier“ sieht eine Reihe von Auflagen vor. Rätin Josée Lorsché (déi greng) konnte sich nicht mit der Größe des Gebäudes anfreunden und enthielt sich dementsprechend bei der Abstimmung. Laurent Zeimet gab im Namen der CSV die Zustimmung zu dem Projekt. DP-Rat Gusty Graas hob hervor, dass es sich schließlich um eine Privatinitiative handle und die Gemeinde dementsprechend nicht zu viele Auflagen vorsehen sollte. Immerhin würden die Wiederaufwertung dieses Wohnviertels und die angebotenen Dienste im Interesse des dritten Alters auch zur Aufwertung der Gemeinde beitragen.
Busunternehmen Pletschette kommt nach Bettemburg
Einstimmigkeit gab es dann bei einem weiteren Bebauungsplan, der die Niederlassung des Busunternehmens Pletschette in der Industriezone zwischen Bettemburg und Düdelingen vorsieht. In diesem Kontext schlug G. Graas vor, einen Gesamtplan auszuarbeiten, damit die Industriezonen durch Bepflanzungen ästhetisch verschönert würden.
Eine Konvention mit dem kürzlich eröffneten „Cent Buttek“ in der Unabhängigkeitsstraße, wo weniger bemittelte Bürger Nahrungsmittel für verbilligte Preise kaufen können, fand die Zustimmung aller Räte. Auch mehrere Zuschüsse wurden gutgeheißen. Unter anderem wurde eine finanzielle Unterstützung von 10.000 Euro für die Opfer der Erdbebenkatastrophe im Chile bewilligt.
Verschiedene Immobilientransaktionen gaben zu keiner Beanstandung Anlass.
Fragen
Zum Schluss der Sitzung standen mehrere Fragen der Räte an den Schöffenrat auf dem Programm. Gusty Graas (DP) wollte in Erfahrung bringen, ob die Gemeinde dieses Jahr an der Sparaktion Energie (light) teilnehmen werde. Bürgermeister Roby Biwer (LSAP) erklärte, die Gemeinde hätte schon ihr Interesse an dieser Aktion bekundet. Die grüne Rätin Josée Lorsché hatte gleich mehrere Fragen in Bezug auf den Strom-, Gas- und Wasserverbrauch in verschiedenen öffentlichen Gebäuden gestellt. Auch wollte sie Informationen über den Wasserverlust bedingt durch undichte Leitungen erhalten. Laurent Zeimet ging noch einmal auf die von der CSV letztes Jahr geforderten hygienischen Maßnahmen bezüglich der Vermeidung der Schweinegrippe in den Schulen und in der Sporthalle ein.
Eine nächste nicht öffentliche Sitzung findet am kommenden 25. März statt.
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