BERLIN
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Lange bevor in Mitteleuropa die Sektkorken knallen, beginnt das neue Jahr für einige Inselstaaten im Pazifik. Andere feiern erst Stunden später. Bis das Jahr 2018 in allen Zeitzonen angekommen ist, dauert es ganze 26 Stunden. Ein Überblick nach Mitteleuropäischer Zeit (MEZ):
- 11:00 Apia (Samoa)
- 12:00 Auckland (Neuseeland)
- 14:00 Sydney (Australien)
- 16:00 Seoul (Südkorea)
- 17:00 Peking (China)
- 18:00 Jakarta (Indonesien)
- 21:00 Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)
- 22:00 Moskau (Russland)
- 23:00 Athen (Griechenland)
- 00:00 Deutschland
- 01:00 London (Großbritannien)
- 03:00 Rio de Janeiro (Brasilien)
- 04:00 Buenos Aires (Argentinien)
- 06:00 New York (USA)
- 09:00 Los Angeles (USA)
- 11:00 Honolulu (Hawaii, USA)
- 12:00 Pago Pago (Amerikanisch Samoa)
- 13:00 Bakerinsel, Howlandinsel
Gleich mehrfach anstossen können die Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS. „Zum dritten Mal werde ich das neue Jahr im Orbit begrüßen“, sagte der russische Kosmonaut Anton Schkaplerow vor seinem Start Mitte Dezember zur ISS. Es ist seine dritte Mission im All. 16 Mal werde die ISS an Silvester die Datumsgrenze überqueren. „Wir fangen an, das neue Jahr zu feiern, wenn wir über die östlichen Inseln fliegen. Auf der Station wird es dann 10.00 Uhr sein. Danach feiern wir, wenn in Japan Mitternacht ist, weil Norishige (Kanai) zur Crew gehört. Danach feiern wir nach Moskauer Zeit“, erklärte Schkaplerow.
In den vergangenen Jahren haben die Astronauten auf dem Außenposten der Menschheit 400 Kilometer über der Erde auch um Mitternacht nach US-Ostküstenzeit gefeiert, dazu zur Greenwich-Time in London. Alle ISS-Raumfahrer - die Russen Schkaplerow und Alexander Misurkin, die US-Amerikaner Scott Tingle, Mark Vande Hei und Joseph Acaba sowie der Japaner Kanai - wollen gemeinsam anstoßen, allerdings vorschriftsgemäß nicht mit Alkohol, sondern mit Fruchtsaft. Zudem bekommen die Astronauten den Neujahrstag meist frei.