LUXEMBURG
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Kontrolle des grenzüberschreitenden Abfalltransportes

Die Umweltverwaltung führte am vergangenen 20. Juli in Zusammenarbeit mit der Zollverwaltung eine Kontrolle des grenzüberschreitenden Abfalltransportes, technisch gesprochen „von nicht mehr für den ursprünglichen Gebrauch geeigneten Stoffen oder Güter“, an der Autobahn Düdelingen-Zoufftgen durch.

Ein besonderes Augenmerk wurde hier nach Aussagen der Umweltverwaltung auf die nötigen Genehmigungen und Begleitpapiere gelegt, die gemäß europäischem Recht bei der grenzüberschreitenden Verbringung von Abfällen benötigt werden.

Umsetzung des nationalen Inspektionsplanes

Insgesamt wurden so 16 Lastwagen kontrolliert. 18 Verstöße wurden dabei festgestellt und die Betroffenen gebührenpflichtig verwarnt.

Die Kontrollen erfolgen im Rahmen der Umsetzung des nationalen Inspektionsplanes, die jedes Land aufgrund der Bestimmungen der europäischen Abfallverbringungsverordnung erstellen muss. Nach den Ausführungen der Umweltverwaltung ermöglichen sie „das Ermitteln illegaler Abfallverbringungen, die sichere und effiziente Handhabung und Behandlung gefährlicher Abfälle, deren Transport limitiert werden muss sowie eine Optimierung der Abfallbehandlungsprozesse.“

Die Kontrollen können dabei die Einsichtnahme in Unterlagen, Identitätsprüfungen und gegebenenfalls die Kontrolle der Beschaffenheit der Abfälle umfassen.