LUXEMBURG
LJ

Schöner Sommer sorgt hierzulande für zufriedene Campingbranche

Angesichts des Ausnahmesommers können alle Campings auf eine gute bis sehr gute Saison zurückblicken“, hält Camprilux, die Vereinigung der Campingbetreiber des Großherzogtums, in einer Pressemitteilung fest. Der tolle Sommer sorgte für Aufwind bei allen Betrieben: Nach einer für die Vorsaison gemeldeten „leichten Steigerung im Vergleich zum Vorjahr“, so wurde von den Campingbetreibern für die Hauptsaison oft „komplette Auslastung“ angeben.

Lief auch in der Vorsaison das Osterwochenende nicht bei allen Campingplatzbetreibern „so gut, verliefen die Wochenenden an Himmelfahrt und Pfingsten dafür umso besser“, wird in der Camprilux-Mitteilung festgehalten.

Hohe Auslastung der Campingplätze

„Außergewöhnlich hoch waren nicht nur die Temperaturen und die Anzahl der Sonnentage während den Sommerferien, auch die Auslastung lag im oberen Bereich bei allen Campings“, heißt es weiter. Somit war es für viele Camprilux-Mitglieder „die beste Hauptsaison seit einigen Jahren“. Es mussten gar kurzfristige Anfragen abgewiesen werden.

Allgemein festgestellt wurde die gute Nachfrage nach „Pods“ (kleine Unterkünfte aus Holz), die gerne für Besucher der Campinggäste gebucht werden. Safarizelte scheinen den Reiz des Neuen verloren zu haben, wird festgehalten. Sie waren zwar gut belegt, aber ohne besondere Nachfrage. Nichtsdestotrotz bleibt die Nachfrage nach hochwertigen, originellen Mietübernachtungsangeboten und Glampingunterkünften wie luxuriösen Zelten, Chalets, „Pods“ und Schlaffässern ungebrochen.

Flamen undNiederländer,treue Campinggäste

Das Angebot auf den Campingplätzen wurde auch in der Sommersaison 2018 „vor allem wieder von Flamen und Niederländern“ genutzt, die laut Camprilux-Mitteilung „die Vorzüge Luxemburgs zu schätzen“ wissen. Immer mehr direkte Nachbarn, vor allem aus Deutschland, greifen auf die hochwertigen Angebote für Wandern, Radfahren und Gastronomie zurück, heißt es weiter.

Auffallend war auch die gute Auslastung der Cafeterias und der Restaurants der Campingplätze, schienen laut Camprilux „die Gäste doch wenig Lust zu haben, bei den hohen Temperaturen selbst einzukaufen und zu kochen“. Einige Campingbetreiber stellten auch eine gewisse „Trägheit“ der Gäste fest, die „mehr als sonst auf dem Camping verweilten und weniger unternehmenslustig zu sein schienen“.

Aller Zufriedenheit zum Trotz klagten doch manche Campingbetreiber laut Camprilux „über einen ermüdenden Dauereinsatz, der so manchem viel abverlangte“. Allgemein festzustellen ist, dass bei „Campingplatzbetrieben immer mehr Flexibilität“ gefordert ist. Sei es nun in puncto Beantwortung der Anfragen (am besten nonstop Verfügbarkeit), Anbieten von kürzeren Aufenthalten, verbunden mit einem Mehraufwand an Unterhalt und Reinigung, Kurzfristigkeit der Anfragen, die eine längerfristige Planung schwierig machen, nicht nur was die Personalplanung angeht, sondern auch den wirtschaftlichen Aspekt.

Kürzere Aufenthalte voll im Trend

Der Trend zu kürzeren Aufenthalten hielt auch dieses Jahr an. Festgestellt wurde darüber hinaus, dass etliche Gäste im Urlaub die Orte wechseln, das heißt ihren Urlaub in verschiedenen Zeitspannen an verschiedenen Orten verbringen, wie in der Camprilux-Mitteilung anschließend festgehalten wird.