LUXEMBURG
LJ

Am Wochenende fand das traditionelle Burgbrennen statt

Am Wochenende brannte es in vielen Gemeinden wieder lichterloh. Denn es war wieder an der Zeit, den Winter zu vertreiben, und zwar mit dem traditionellen Burgbrennen. Zwar findet dieser Brauch der Tradition nach eigentlich am ersten Sonntag nach Karneval statt, jedoch verbrennen viele Gemeinden bereits am Samstag ihre Konstruktionen aus Holz, alten Weihnachtsbäumen, Stroh und anderem Material. So auch im Stadtteil Bonneweg. Hier wie auch an anderen Orten des Landes fand zuvor noch ein Fackelzug statt.

In einigen Ortschaften gebührt dem zuletzt verheirateten Paar oder einer lokalen Persönlichkeit die Ehre, die „Buerg“ anzuzünden. Aus Sicherheitsgründen übernimmt diese Aufgabe oft auch die örtliche Feuerwehr, die dann auch aufpasst, dass das große Feuer nicht außer Kontrolle gerät und dass das Fest sicher verläuft.

Wiedergeburt des Frühlings

Die Tradition des „Buergbrennens“ oder „Faaschtefest“ - Fest der Fastenzeit - findet seit alters her zum Frühlingsanfang statt. Das Feuer steht für die Wiedergeburt des Frühlings und die Vertreibung des Winters. Es ist sozusagen der Triumph der Wärme über die Kälte, des Lichts über die Dämmerung.