LUXEMBURG
CHRISTIAN BLOCK

CMCM: Partnerschaft mit Bâloise - Leistungsverbesserungen ab 2019

Die „Caisse Médico-Complémentaire Mutualiste“ (CMCM) stellt ihren Mitgliedern für das kommende Jahr eine ganze Reihe an Leistungsverbesserungen in Aussicht. „Es geht der CMCM von den Zahlen her betrachtet wirklich gut“, bemerkte Direktor Fabio Secci gestern auf einer Bilanzpressekonferenz. Seit 1. Januar dieses Jahres zählt die Mutualitätskasse 3.850 neu aufgenommene Mitglieder, was „außergewöhnlich viel“ sei. Damit zahlen 133.600 Familien in die Zusatzkasse ein. Das entspricht mehr als 260.000 Mitgliedern. Nachdem bereits Mitte dieses Jahres einzelne Leistungen eingeführt wurden, „können wir uns (durch die zusätzlichen Mitgliedsbeiträge, d. R.) leisten, knapp vier Millionen Euro an unsere Mitglieder zurückzuverteilen“.

Wie Secci ausführte, sorge die positive Entwicklung bei der CMCM bei kommerziellen Akteuren für eine gewisse Nervosität, schließlich gingen ihnen diese Mitglieder verloren. Der CMCM-Direktor sprach von einem „Kampf mit harten Bandagen“, der zum Teil auch unter der Gürtellinie ausgetragen werde.

Partnerschaft mit der Bâloise

Gleichzeitig kündigte die Mutualitätskasse gestern auch eine Partnerschaft mit dem Versicherungsunternehmen La Bâloise an. Secci betonte: „Die CMCM bleibt eine Mutualität und die Bâloise eine Versicherung“. Demnach engagieren sich beide Seiten dazu, Unternehmen dem jeweils anderen Partner zu empfehlen für Leistungen, die sie selbst nicht anbieten.

Die CMCM will auch weiter im Unternehmensbereich Fuß fassen. Zu diesem Zweck wird sie etwa Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern eine Tarifermäßigung von 30 Prozent anbieten. In der Vergangenheit habe die CMCM viele Mitglieder durch kommerzielle Versicherungsangebote für Unternehmen und ihre Mitarbeiter verloren. Dieser Entwicklung will sie auf diesem Weg entgegensteuern. Weitere Partnerschaften schloss die CMCM in diesem Jahr mit der „Fédération Luxembourgeoise des Associations de Sport de Santé“ (FLASS) und dem „GesondheetsZentrum“ der Stiftung Hôpitaux Robert Schuman im Rahmen des PROTEA-Programms zur Burnout-Prävention.

Ab heute soll laut Angaben der CMCM auch eine neue App verfügbar sein, die es den Nutzern unter anderem auch erlaubt, Rechnungen beispielsweise abzufotografieren und über die App einzuschicken. Die kostenlose Software wird für Apple und Android verfügbar sein.

19 Prozent der CMCM-Mitglieder geben sich übrigens mit dem Allgemeinregime (Übernahme des 1. Klasse-Aufpreises, Beteiligung an Kosten für Prothesen, Kostenbeteiligung für diverse Laboruntersuchungen) zufrieden. 33 Prozent haben zusätzlich das Prestaplus-Paket, weitere zehn Prozent die Option Denta & Optiplus und 38 Prozent haben sich für das Gesamtpackage der CMCM entschieden.

www.cmcm.lu