LUXEMBURG
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Saarländischer Landtagspräsident Toscani zu Besuch in der „Chamber“

Er ist ein oft und gern gesehener Gast in Luxemburg: der ehemalige saarländische Minister und heutige Landtagspräsident Stephan Toscani (CDU). Gestern besuchte er erstmals offiziell nach seinem Amtsantritt im Frühjahr das luxemburgische Parlament. Bei den Gesprächen mit „Chamber“-Präsident Mars Di Bartolomeo und den Mitgliedern des außen- und europapolitischen Ausschusses stand natürlich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Vordergrund. Toscani lobte in diesem Zusammenhang die Initiativen Luxemburgs im Rahmen des Vorsitzes des Gipfels der Großregion. Das Großherzogtum gibt Ende des Jahres diesen Stab an das Saarland weiter. Die luxemburgischen Impulse würden weiter geführt, versprach Toscani. Eins der Projekte ist die Positionierung der Universität der Großregion als eine der europäischen Universitäten, die bis 2024 geschaffen werden sollen. Diskutiert wurde gestern laut Pressemitteilung der „Chamber“ auch über Möglichkeiten, grenzüberschreitende Agenturen zu schaffen und mehr Zusammenarbeit zwischen Institutionen zu fördern. Auch Mobilitäts- und Wohnungsfragen standen zur Debatte: Rund 8.000 Saarländer arbeiten in Luxemburg, während eine Menge Luxemburger im Saarland wohnt.