DÜDELINGEN
CLAUDE KARGER

17. „Butschebuerger Buergfest“ bei bestem Wetter und mit viel Abwechslung

Wer am Wochenende oben in den Ruinen der einst stattlichen Festung der Herren von Gymnich auf dem Düdelinger „Mont Saint-Jean“ die Ohren spitzte, ahnte bereits, dass sich im Viertel „Butschebuerg“ im Schatten des Hügels etwas Besonderes abspielte. Die Töne von Minnegesang und Drehleier hingen in der Luft. Sie bilden die Soundkulisse des „Butschebuerger Buergfestes“, das in diesem Jahr bereits in die 17. Ausgabe ging.

Ritter, Hofdamen, Gaukler und Spielleute

Bei bestem Wetter konnten die zahlreich von nah und fern angereisten Besucher in den Straßen des Viertels unter Rittern, Hofdamen, Gauklern, Spielleuten, Stelzengängern und sogar Druiden wandeln und sich an den zahlreichen Verkaufsständen mit zünftiger Verpflegung und Kunsthandwerk eindecken.

In den Feldern am Ausgang des Viertels hatten derweil Kämpen ein großes Lager aufgeschlagen. Schmiede, Bogenschützen, Reiter, Schwertkämpfer und Falkner zeigten hier ihr Können, während sich Musiker auf einer großen Bühne abwechselten. Nachtturnier im Licht der Fackeln und Feuerspektakel am Samstagabend waren die Highlights der Veranstaltung, zu der auch viele Besucher sich mittelalterlich gewandet hatten, weshalb sie eine Eintrittsermäßigung erhielten, waren Reitertuniere sowie Tuniere im Fackellicht. Abgeschlossen wurde das tolle Fest am Sonntagabend mit einem feierlichen Umzug. Genau Zahlen lagen gestern noch nicht vor. Es dürften aber mindestens so viele Besucher gezählt worden sein, wie im vergangenen Jahr. Damals hatten rund 20.000 den Weg nach „Butschebuerg“ gefunden.