LUXEMBURG
LJ

Ansprechendes Rahmenprogramm der Veranstaltung

Ein erstes Mal in Luxemburg wird seit Montag eine internationale Woche der Trauma-Pädagogie in „Neimënster“ im Stadtgrund abgehalten, dies im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen von „SOS Kannerduerf Lëtzebuerg“. Neben interessanten und aufschlussreichen Fachvorträgen wird auch ein ansprechendes Rahmenprogramm geboten. So findet der interessierte Besucher unter anderem die Erstveröffentlichung von SOS Kannerduerf Lëtzebuerg: „Dem Lisi seng Geschicht vum Zauberpullover“. Es handelt sich hierbei um ein traumapädagogisches Kinderfachbuch, gesponsert von „Table Ronde Luxembourg“. „Talisman“ stellt eine weitere Erstherausgabe von „SOS Kannerduerf Lëtzebuerg“ dar: ein „Helfer in der Not“, entwickelt von Kindern aus dem Merscher Kinderdorf.

Zwei Ausstellungen 

50 Jahre „SOS Kannerduerf Lëtzebuerg“ - das sind 50 Jahre im Dienst einer Vision, die stets das Kind im Mittelpunkt seiner Bemühungen sieht. 1968 entstand in Mersch das „Lëtzebuerger Kannerduerf“ mit anfangs drei SOS Kinderdorf-Familien. Heute ist „SOS Kannerduerf Lëtzebuerg“ eine moderne Institution, die sich in ganz Luxemburg in vielfältiger Art und Weise für Kinder und Familien in schwierigen Lebenssituationen einsetzt. Die Wanderausstellung „50 Jahre SOS Kannerduerf Lëtzebuerg - Eine Reise durch Tradition und Innovation“ spiegelt das 50-jährige Bestehen dieser Institution wider.

Die Künstlerin Christiane Bley-Seiwert ihrerseits präsentiert Werke aus der Serie „Citylights“. Einen Teil des Erlöses spendet sie an das „SOS Kannerduerf Lëtzebuerg“ und unterstützt damit die verschiedenen Hilfsangebote der Stiftung.

„Childhood“

Das „SOS Kannerduerf Lëtzebuerg“ hat nun auch eine eigene Hymne: „Childhood“, die der Komponist und Pianist David Ianni zusammen mit Kinders aus dem Merscher Kinderdorf zum 50-jährigen Bestehen von „SOS Kannerduerf Lëtzebuerg“ entwickelt hat. Anfang der Woche fand die Uraufführung von „Childhood“ in „Neimënster“ statt mit dem „Orchestre de Chambre du Luxembourg“ unter der Leitung von Pit Brosius und David Ianni am Klavier. Gesponsert wurde die Hymne vom „Soroptimist Club Luxembourg-Melusina“.