LUXEMBURG
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„Klibberen“, „Éimaischen“ und die „Péckvillercher“ - nur das Wetter muss auch noch passen

Ostern ist in Luxemburg ein traditionsreiches Fest, das zum Teil wie in den benachbarten Ländern gefeiert wird. Wichtig sind dabei zum Beispiel der religiöse Aspekt oder die Symbole des Hasen und der Eier. Daneben gibt es aber auch rein luxemburgische Bräuche: das „Klibberen“ der Jugend, wenn die Glocken verstummt sind, das Schokoladenei der Verliebten, die „Éimaischen“ oder die „Péckvillercher“... Ein wirklich buntes Osterprogramm!

Konzerte und Märkte

Bereits heute Abend findet ein Galakonzert der Harmonie Mondorf im CASINO 2OOO statt, Beginn ist um 20.00.

Am Ostersamstag und Ostersonntag jeweils von 21.00 bis 23.00 findet in der Burg von Beaufort ein einmaliges Video-Mapping und Musikspektakel vor der Schlosskulisse statt. Mehr Informationen dazu gibt es auf der Webseite www.beaufortcastles.com.

Vom 1. April an (bis zum 31. August 2018) organisiert natur&ëmwelt a.s.b.l. in Zusammenarbeit mit vielen weiteren Partnern und unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen bereits zum 21. Mal die Kampagne „En Dag an der Natur“. Ziel der Kampagne ist es, den Menschen die Möglichkeit zu geben, der heimischen Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt auf eine spannende und lebendige Art näher zu kommen und sie als etwas Wertvolles und Schützenswertes zu erfahren. Jährlich nehmen über 50.000 Personen an den Aktivitäten des „En Dag an der Natur“ teil.

Wer sein geschichtliches Wissen über die älteste Stadt Luxemburgs aufpolieren möchte, kann dies bei einer vom lokalen Tourist Office angebotenen geführten Tour durch Echternach machen. Auch die Fans von Oldtimern werden am Wochenende an der Sauer auf ihre Kosten kommen, wenn diese alten Fahrzeuge am
1. April den Marktplatz ansteuern und sich dort den flanierenden Passanten zeigen.

Auf der Jagd nach den „Péckvillercher“

Am Ostermontag, 2. April, findet die traditionelle Éimaischen in Luxemburgs Altstadt (Fischmarkt und Umgebung) sowie im Dörfchen Nospelt statt. Der Ursprung der Éimaischen als Töpfermarkt geht auf das 19. Jahrhundert zurück, da der Ostermontag der Feiertag der Töpfergilde war. In Quellentexten wird die Éimaischen erstmals am 3. April 1827 erwähnt, wie auf der Internetseite des Tourismusbüros zu erfahren ist. Da wurde entschieden, den Jahrmarkt von der Michelskirche auf den Fischmarktplatz in Luxemburg-Stadt zu verlegen. Nach einer Unterbrechung durch den Ersten Weltkrieg hat das Komitee Alstad die alte Tradition der Éimaischen ab 1938 wieder aufleben lassen. Seit 1957 wird das Fest ebenfalls in Nospelt gefeiert.


Wer am heutigen Freitag und am Osterwochenende noch nichts vorhat und sich über die touristischen Attraktionen in ganz Luxemburg informieren möchte, der sollte auf den Place d’Armes zum Informationsstand der Tourismusinitiative kommen