CLAUDE KARGER

„Das Digitale ist nicht böse“, schrieb gestern ein „T“-Kommentator. Da sind wir ja beruhigt, erlebten wir es doch schon manchmal arg garstig mit Rechnerabstürzen und allerlei Datengrabschern und so. Tja, jeder nutzt „das Digitale“ eben zu seinem Vorteil. Egal wie, Fakt ist, dass es die Art und Weise wie wir arbeiten und leben längst grundlegend verändert hat. Natürlich hat das alles Vor- und Nachteile, darum muss ja intensivst darüber diskutiert werden. Was sich nicht in allerlei Shows und fetten Berichten erschöpft. Über das Rifkin-Dings beispielsweise philosophiert auch der „T“-Leitartikler und meint, wir seien noch nicht in der Zeit des Propheten angekommen. Das kann aber ruckzuck gehen, nicht wahr? Auch der Plan mit dem „Space Mining“. Unser Weltraumminister jedenfalls sagte am Wochenende in Austin, Texas nach seiner Kür als „Space Cowboy“: „I have more than 70 space companies in the pipeline,“ Na, wenn die alle abheben. Bleibt nur die Frage, ob wir das schaffen, bevor wir Mutter Erde vollständig zugrunde gerichtet haben. Wichtig wäre schon mal, das Klima zu retten. Dafür hat sich unsere Umweltministerin bei der COP23 in Bonn schon mal Verstärkung geholt: „Carole & Arnie - Mam Terminator géint de Klimwandel kämpfen“, freute sich gestern RTL, „hasta la vista, CO2-Emissiounen!“ Packen wir‘s an.