LUXEMBURG
SOPHIA SCHÜLKE/SIMONE MOLITOR/JEFF KARIER/DANIEL OLY

Für Elektronikfans, Querdenker oder Gourmets: Tipps für die Suche

Partner, Eltern, Kinder, Freunde, Verwandte – es bleiben noch 24 Tage bis Weihnachten und damit für die Geschenkesuche. Wenn man an einem Mitternachtsshopping teilnimmt oder an Heiligabend noch auf die Shoppingpiste geht, kann man vielleicht noch gefühlt einen Tag mehr rausholen. Aber im Endeffekt kommt keiner drum herum: Wir brauchen das perfekte Geschenk, am besten für jeden. Freude soll es machen und originell sein, überraschen und doch einem tiefen Wunsch entsprechen. Aber was könnte die Liebsten diesmal erfreuen - Bücher, Elektronikgeräte oder Schmuck? Bei der Auswahl wollen wir mit ein paar Tipps weiterhelfen. Doch der wichtigste Ansatz für das richtige Geschenk ist wohl einfach der: Beim Schenken steht nicht der Austausch von Waren im Vordergrund, sondern die Pflege von Beziehungen und eine erfolgreiche Kommunikation. Es geht darum, Liebe und Zuneigung, aber auch Aufmerksamkeit und Respekt zu zeigen. Deswegen hat der Preis eines Geschenks keinen Einfluss auf die Freude des Beschenkten. Das gewünschte Taschenbuch kann also locker irgendein teures Markenparfüm schlagen und das Shirt der Lieblingsband leicht einen nur noch größeren Fernseher abhängen. Den Unterschied macht, ob das Geschenk persönlich ist und ob es zu den Wünschen des Beschenkten passt.

Inspiration im Internet

Ein Schwenkgrill, eine Fußmatte mit eigenem Namen im Walk-of-Fame-Stil oder endlich mal ein Outdoor Kocher: Wer auf der Suche nach dem passenden Geschenk ist und sich auch nicht scheut, ausgefallene Dinge unter den Christbaum zu legen, kann sich auf Geschenketipp-Seiten Inspirationen holen. Auf www.was-soll-ich-schenken.net lässt sich nach verschiedenen Kriterien ein Geschenk auswählen. Dazu gehören unter anderem Geschlecht, Alter, Anlass, aber auch die Beziehung zum Beschenkten. Bei Letzterem kann man zwischen bekannt, geschäftlich, befreundet, verwandt, unbekannt, verliebt, zusammen oder verheiratet wählen. Zudem lassen sich die Geschenkvorschläge nach Interessen wie sportlich, technisch oder romantisch filtern. In Geschenke für Frauen und Geschenke für Männer unterscheidet hauptsächlich die Internetseite www.radbag.at. Hier finden sich allerlei witzige Gadgets wie R2D2-Keksdosen, die unvermeidliche Retro-Popcornmaschine oder verträumte Einhornhausschuhe. Zudem kann hier in unterschiedlichen Preiskategorien suchen. Die Internetseiten www.geschenkidee.de und www.danato.com bieten eine Übersicht über personalisierbare und sexy Geschenke oder über Präsente nur für Design-Fans.

Ganz schön persönlich

Die persönliche Note ist oft das, was aus einem eher banalen Geschenk etwas Besonderes macht. Nicht zuletzt zeigt man gleichzeitig, dass man sich Gedanken gemacht hat und nicht nur irgendein beliebiges Stück von der Stange gekauft hat. Die Möglichkeiten sind unendlich und der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Auch an Anbietern fehlt es nicht. Nicht nur im Netz gibt es eine immense Auswahl, auch ein Blick ins Telefonbuch lohnt. Schlüsselanhänger mit Gravur oder sogar Fotogravur sind ebenso beliebt wie die mit einem Spruch oder dem Namen versehenen Whiskykaraffen, Biergläser, Frühstücksbrettchen, Flachmann, Messersets oder warum nicht gleich ein personalisierter Liegestuhl? Sogar Fußmatten kann man selbst gestalten. Goldene Schallplatte oder ein „Star of Fame“ mit Bild und Namen kommen ebenfalls gut bei manchen Beschenkten an.

Mit persönlichen Fotos lässt sich besonders viel anstellen. Das mit einem Bild bedruckte Kissen oder die Foto-Tasse scheinen fast schon banal zu sein. Der Spaßfaktor ist dagegen bei persönlichen Foto-Memo-Spielen, Karten- und Brettspielen oder Fotopuzzles garantiert. Vom Jahreskalender mit Schnappschüssen aus dem Familienalbum hat man sogar das ganze Jahr über etwas. Weitere Tipps unter www.geschenktipp.com.

Auf die Details achten

Wer überlegt, seinen Liebsten ein neues Technik-Gadget zu schenken, der sollte auf ein paar Dinge aufpassen. Beim Smartphone-Kauf sollte etwa genau darauf geachtet werden, dass eine möglichst aktuelle Betriebssystem-Version installiert ist. Ansonsten kauft man vielleicht ein veraltetes System gleich mit. Selbiges gilt für die Streitpunkte Arbeitsspeicher und Speicherplatz: Drei Gigabyte Arbeitsspeicher sollten es heutzutage schon sein, gerne auch mehr. Der interne Speicher darf ruhig über die 64 Gigabyte hinaus wachsen – und ein SD-Kartenslot sollte ebenfalls Pflicht sein. Ein wechselbarer Akku oder ein besonders hochauflösendes Display sind da noch ein kleiner Bonus, aber kein Muss. Das gilt auch für (Tablet-)Computer. Das Zauberwort heißt: Solid State Disk. Hat der Rechner das nicht, wird er schnell zur lahmen Ente.

Andere attraktive Geschenke: Spielekonsolen. Da hat es plötzlich viel mehr Wahl, als gedacht. Denn neben der seit März verfügbaren Nintendo-Konsole „Switch“, die monatlich neue Spiele bekommt, sind auch Microsoft und Sony mit neuen Versionen ihrer Spielekonsolen auf den Markt gekommen. Sowohl das neue „X“-Modell der „Xbox One“ als auch die „Pro“ versprechen mehr Leistung und bessere Grafik – zu entsprechend höherem Preis. Hier sollten Käufer auch darauf achten, was bereits zuhause rumsteht: Wer schon einen UltraHD-Fernseher (bestenfalls mit HDR) sein Eigen nennt, hat eindeutig mehr von den neuen Konsolen, während „normale“ FullHD-Fernseher quasi nichts merken. Das gilt umso mehr für Nutzer, die schon das „normal“ Konsolenmodell besitzen – für die lohnt sich der Wechsel quasi gar nicht. Zuletzt ein Wort zum Dauerbrenner Virtual Reality. Da herrscht noch immer eine riesige Kluft zwischen den Einsteiger-Geräten und echten Enthusiast-Modellen von HTC, Lenovo oder Oculus. Während letztere einen leistungsstarken Rechner voraussetzen und höhere dreistellige Beträge kosten, sind die Einsteigermodelle oft nur Headsets, bei denen das eigene Telefon als Display herhalten muss. Entsprechend sollte die Erwartungshaltung angepasst werden. www.saturn.lu

Für Genießer und Leckermäulchen

Zu Weihnachten verschenkt man auch gerne etwas zum Genießen. Dazu gehören Getränke und Essen. Für Liebhaber von Scotch bieten sich etwa die Feiertagseditionen der Marke „Glenmorangie“. Hierbei handelt es sich um einen zehn Jahre alten Single Malt. Eine Kiste beinhaltet neben der schottischen Spezialität auch zwei Gläser für insgesamt rund 46 Euro. Die zweite Kiste für rund 40 Euro enthält nur den Scotch. Wem der Sinn an den Feiertagen eher nach exklusivem Schaumwein steht, der wird mit dem Champagner aus dem Hause „De Sousa“ ein passendes Geschenk finden. Denn „De Sousa“ bietet dieses Jahr den preisgekrönten „Grand Cru Réserve Brut Blanc de Blancs“ als 1,5 Liter Magnumflasche an.

Abwechslung über mehrere Monate verspricht der Anbieter „Le petit Ballon“. Dieser bietet Weinboxen zum Entdecken an. Dem Beschenkten werden jeden Monat zwei Weinflaschen samt Zusatzinformationen zugeschickt, die von dem renommierten Sommelier Jean Michel Deluc ausgewählt wurden. Man hat die Wahl zwischen einem Abonnement über drei, sechs oder zwölf Monate, wobei jeder Monat 19,90 Euro kostet. Versandkosten kommen nochmal hinzu. www.lepetitballon.com

Süßes zu Weihnachten, auch als Geschenk, bietet das „Chocolate House“ in der Hauptstadt. Angefangen bei leckeren Pralinen bis hin zu weihnachtlichen Kuchen findet man hier einiges für Leckermäulchen.