LUXEMBURG
LJ

Stimmungsvolle „Téléthon-Aktion auf dem „Wantermaart“

Startschuss für den Téléthon: Viele seltene Krankheiten betreffen oft nur eine Handvoll Patienten in der EU. Es gibt aber auch Ausnahmen unter den seltenen Krankheiten, die mehrere Tausend Patienten betreffen.

„Lions Club Luxembourg“ organisiert

Die Aktion Téléthon zielt darauf ab, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Mit den gesammelten Spendengeldern sollen neue Therapien gefunden werden, die neben Menschen mit seltenen Krankheiten auch einer größtmöglichen Anzahl anderer Menschen helfen können.

Gleichzeitig soll an allen Fronten gekämpft werden, um so die Bemühungen im Kampf gegen seltene Krankheiten aufrechtzuerhalten, sagt Laurent Heinen vom „Lions Club Luxembourg – District 113“ und Koordinator vom „Téléthon Luxembourg“.

Schwer zu diagnostizieren

In Luxemburg leiden rund 30.000 Menschen an einer seltenen Krankheit. Und die Diagnose der Krankheiten ist oft nur über Genanalysen möglich.

„Diese kann hier in Luxemburg nicht gemacht werden, sondern muss dann ins Ausland geschickt werden.“ Hinzu komme der Umstand, dass die Krankenkassen in Luxemburg diese Analyse nicht erstatten würde. Die Behandlung sei oftmals sehr teuer.

Am Samstag war die Aktion Téléthon auf dem Weihnachtsmarkt in Luxemburg vertreten, wo auch eine Hotline eingerichtet war und sofort gespendet werden konnte. Dank eines unermüdlichen Einsatzes zahlreicher Vereinigungen, Gesellschaften und freiwilliger Mitarbeiter hofft der „Lions Club Luxembourg“ so wieder, eine gigantische Spendensumme für die Aktion Téléthon zu generieren.