LUXEMBURG
SIMONE MOLITOR

Fotoausstellung im CHL zum Thema „20 Jahre AIDS-Forschung in Luxemburg“

Morgen ist Welt-AIDS-Tag. Weltweit leben 34 Millionen mit HIV/AIDS. Auch Luxemburg verschließt die Augen nicht vor dieser Problematik. Vor 20 Jahren wurde das „Laboratoire de Rétrovirologie“ des „CRP-Santé“ gegründet, das sich der Forschung im Bereich AIDS verschrieben hat.

Aus Anlass dieses runden Jubiläums und des Welt-AIDS-Tages haben „CRP-Santé“ und „Service National des Maladies infectueuses“ des „Centre Hospitalier de Luxembourg“ eine gemeinsame Foto-Ausstellung organisiert, um diese 20-jährige Forschungsgeschichte zu dokumentieren. Als Ehrenpräsidentin der Stiftung
für AIDS-Forschung ließ es Großherzogin Maria Teresa nicht nehmen, persönlich an der Ausstellungs-
eröffnung teilzunehmen.

Große Fortschritte

Trotz der Fortschritte, die im Bereich der Bekämpfung oder der behandlung der Krankheit erzielt wurden, gelang es bisher nicht die Epidemie zu stoppen, in Luxemburg genau so wenig wie in anderen Teilen der Welt.

Zwei Pioniere

Übel an der Wurzel packen

„Die beiden Gründer dieser Forschungsabteilung, Robert Hemmer und Fritz Schneider, haben sich vor mehr als
20 Jahren Gehör verschafft und die nötigen Mittel gefunden. Ohne Finanzmittel kommt bekanntlich der beste Wille nicht zum Ende. Die Beiden haben es fertiggebracht, eine großartige Mannschaft um sich zu versammeln, die uns
wesentlich weitergebracht hat“, erklärte Di Bartolomeo in seiner Dankesrede.

Es wurde jedoch nicht nur geforscht, sondern auch wichtige Überzeugungs- und Sensibilisierungsarbeit geleistet. Die Arbeit des Laboratoriums beschränkt sich indes nicht nur auf Luxemburg. Mitarbeiter des Laboratoriums sind u. a. in Ruanda tätig. „Es ist wichtig auch dort aktiv zu sein, wo die Problematik am größten ist. Das Übel muss an der Wurzel gepackt werden, damit wir es eines Tages in den Griff bekommen. Diese Krankheit kennt keine Grenzen!“, strich der Gesundheitsminister hervor. Die Ausstellung kann ab sofort im CHL vor dem Amphitheater besucht werden.