LUXEMBURG
JEFF KARIER

„Matane“ soll europäischen Gaumen den Onigiri-Snack schmackhaft machen

Für die Mittagspause, wenn es schnell gehen muss, greifen hierzulande viele zu Fast Food. Und für den kleinen Hunger zwischendurch werden oft ein paar Kekse oder ähnliches gegessen. In Japan haben Onigiri Tradition.

Dabei handelt es sich um meist gefüllte Reisbällchen, die schnell und einfach zu essen sind. Seit Ende vergangenen Jahres werden unter der Marke „Matane“ solche Onigiri hier in Luxemburg erstmals produziert und verkauft.

Alles aus eigener Produktion

Die Idee dazu hatte Marc Ewert. „Ich habe selber viele Reisen nach Japan unternommen und habe dabei unter anderem auch die Onigiri als leckeren Snack kennen und schätzen gelernt“, erklärt Ewert, der „Matane“ zusammen mit seinem Geschäftspartner Paul Thein führt. Aktuell gibt es vier verschieden Reisbällchen von „Matane“. Angefangen bei Onigiri mit einer Füllung aus Avocado, Schalotten, Minze und Zitrone, die sich etwa an Vegetarier richtet. Dann gibt es noch welche mit „Poulet-Curry“, einer Füllung aus Thunfisch und normaler Mayonnaise sowie eine Lachsfüllung mit japanischer Mayonnaise sowie etwas Zwiebeln.

„Alle unsere Füllungen werden von uns frisch in der Produktion hergestellt. Wir greifen also nicht auf Fertigmischungen zurück“, betont Ewert. Diese vier Füllungen sind nicht unbedingt authentisch, allerdings waren es diese vier, die bei einem Event, das als Testessen diente, von allen Kreationen am besten ankamen. Weitere Rezepte sind aber in der Entwicklung und sollen auch in naher Zukunft auf den Markt kommen. Diese sollen laut Ewert dann auch etwas mehr „Punch“ haben.

Knackig und sättigend

Zur Produktion der Onigiri hat Ewert eine spezielle Maschine aus Japan importiert. Diese verarbeitet den Reis und ergibt die typische dreieckige Form.
Jedes Onigiri enthält 15 Gramm Füllung. „Im Vergleich zu Japan ist das etwas mehr, da die Europäer wenig Füllung nicht gewohnt sind“, erklärt der Geschäftsmann.

Das Öffnen der Onigiri ist im ersten Moment ungewohnt. Denn sie sind in einer speziellen Plastikhülle verpackt, die Ewert aus Süd-Korea importiert. Das Besondere hierbei ist, dass der eigentliche Reisball und der Seetang getrennt gehalten werden. Der Seetang befindet sich bis zum Öffnen zwischen zwei Plastikfolien. Erst durch das Öffnen treffen beide Teile aufeinander. „So bleibt der Seetang schön knackig. Und das ist es auch, was die Japaner an diesem Snack so mögen.“ Denn wenn man in das Onigiri beißt, knackt der Seetang schön. Im Mund treffen dann diese zwei Konsistenzen sowie die verschiedenen Aromen aufeinander, was ein besonderes Geschmackserlebnis ergibt. Wie man den Onigiri öffnet, ist auf der Verpackung erklärt. Das Etikett mit dem Namen und den weiteren Informationen wie den Inhaltsstoffen wird dabei in der Produktion hier in Luxemburg von Hand aufgebracht.

„Bislang kommen die Onigiri besonders gut bei den Leuten an, die schon mal in Japan waren oder einen starken Bezug zu dem Land und der Küche haben. Der typische Europäer tut sich hingegen noch etwas schwer“, stellt Ewert fest. Dabei sind Onigiri gar kein so ungewöhnliches Essen. Wer Reis und vor allem Sushi mag, wird auch die gefüllten Reisbällchen mögen oder sogar lieben.

Neue Ideen in der Mache

Aktuell kann man „Matane“-Onigiri über „GroupLunch“ etwa für die Mittagspause im Büro bestellen sowie in einigen „Delhaize“-Filialen und in den Geschäften von „Sushi and More“
kaufen. Aber auch in Brüssel hat „Matane“ Abnehmer gefunden und es sollen noch weitere hinzukommen. Und in Zukunft könnten noch andere exotische Produkte unter der Marke „Matane“ auf den Markt kommen.

Weitere Informationen und Neuigkeiten auf der Facebook-Seite der Marke und matane.lu