LUXEMBURG
JK

Seit Donnerstag: „Villa Louvigny“ auf der Liste der nationalen Denkmäler

In der „Villa Louvigny“ wurde die „Compagnie Luxembourgeoise de Radiodiffusion“ aus der Taufe gehoben. In diesem wunderschön im Stadtpark gelegenen Gebäude ist bekanntlich ein Auditorium eingerichtet, das in den 1950er Jahren in Betrieb genommen wurde und das bis zu 400 Personen Platz bietet. Zahlreiche internationale Musiker sollten hier auftreten und gleich zweimal, in den Jahren 1962 und 1966, wurde der „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ hier veranstaltet.

Zusammen mit Gesundheitsministerin Lydia Mutsch, der heutigen Hausherrin der „Villa Louvigny“, stattete Kulturstaatssekretär Guy Arendt dem Gebäude gestern einen Besuch ab. Wie er zu berichten wusste, hat der Regierungsrat in seiner Sitzung vom Donnerstag, 6. September die „Villa Louvigny“ als Nationalmonument eingestuft.

Arendt hob die historische und architektonische Bedeutung des Gebäudes hervor. Bei der „Villa Louvigny“ handele es sich um eine „wahres Schmuckstück, dies sowohl aus architektonischer als aus akustischer Sicht“. Das Auditorium der „Villa Louvigny“ genieße ein Renommee, das bis weit über die Grenzen des Landes hinausreiche. „Ein bedeutendes Kapitel der Geschichte des Landes ist hier geschrieben worden“, sagte Arendt. Im Rahmen der geplanten Instandsetzung der „Villa Louvigny“ regte Arend eine Machbarkeitsstudie an, um „die Stätte wieder mit Leben und Kultur füllen“.

Die derzeitige Hausherrin, Gesundheitsministerin Lydia Mutsch, wies gestern darauf, dass nach wie vor zahlreiche Kulturakteure anfragen würden, um das Auditorium nutzen zu dürfen.

Nach der Instandsetzung könnte das Auditorium der „Villa Louvigny“ zweifelsohne wieder für Konzerte, Konferenzen und andere Events genutzt werden, hielt Mutsch fest.