LUXEMBURG
LJ

Heute gibt die Post eine Sonderbriefmarke „50 Joer rout Bréck“ aus

Von allen „rout Bréck“ genannt, überspannt die „Pont Grande-Duchesse Charlotte“ das Tal der Alzette in der Hauptstadt. Die Stahlbrücke in roter Farbe verbindet das Europaviertel auf dem Plateau Kirchberg mit dem Stadtzentrum Luxemburg und wurde nach Großherzogin Charlotte benannt.

Die Brücke wurde nach Plänen des Architekten Egon Jux gebaut und 1965 fertiggestellt. Eingeweiht wurde sie am 24. Oktober 1966 im Beisein von Großherzogin Charlotte und Prinz Félix.

Die „rout Bréck“ überspannt den Vorort Pfaffenthal in einer Höhe von 74 Metern über der Alzette. Die Brücke hat eine Länge von 355 Metern bei einer Stützweite von 234 Metern.

Da die Brücke jahrelang Selbstmörder regelrecht angezogen hatte, wurde 1990 eine Schutzwand aus Plexiglas installiert, die Sprünge von der Brücke verhindern soll.

Umfangreiche Arbeitenan der „rout Bréck“

Im vergangenen Jahr wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Brücke in Angriff genommen. Die Straßenführung wird grundlegend verändert, vor allem um Platz für die zukünftige Straßenbahn zu schaffen. Zudem werden die Fußgänger- und Radwege auf beiden Seiten vergrößert und die Plexiglasinstallation durch eine metallische Gitterstruktur ersetzt. Zum Abschluss der Arbeiten wird die „rout Bréck“ noch einen neuen Anstrich bekommen.

Zum 50-jährigen Bestehen der „rout Bréck“ wird die Post heute eine Sonderbriefmarke mit dem Motiv der „Pont Grande-Duchesse Charlotte“ (Nennwert: 0,70 Euro) ausgeben. Gedruckt wurde die Briefmarke im Offset-Verfahren im belgischen Malines nach eine Sequenz von 16 Fotos von Anita Wünschmann (D). Die Fotos wurden mehrfach in Luxemburg und in Berlin ausgestellt.