LUXEMBURG
PAUL PRUM (PRAKTIKANT)

Paul Prum über seine Zeit bei den Pfadfindern und die interessanten Scout-Aktionen

Ich habe vor neun Jahren bei den Pfadfindern angefangen. In dieser Gruppe hatte ich drei Jahre lang nur Spaß, dann aber wurde es langweilig, weil alle guten Gruppenleiter auf der Uni waren. Ich habe dann die Gruppe gewechselt und bin seitdem in ein und derselben Gruppe aktiv. Meine sogenannte „Montée“, also der Aufstieg von den Wölflingen in die Pfadfinder war eines meiner bisher besten Erlebnisse. Wir mussten einen Weg mit Aufgabenstationen gehen. Diese Aufgaben und Missionen waren sehr unterschiedlich. Die beste Station war die, wo wir mit einer Seilbahn über einen kleinen See gefahren sind.

Versprechensfeier und interessantes Programm

Unser Programm ist immer gleich. Wir beginnen mit einer „Rentrée“-Versammlung und am Wochenende danach haben wir unsere „Montée“, die letztes Jahr auf dem „Misärshaff“ stattgefunden hat. Danach legen die neuen Pfadfinder erstmals ihr Versprechen ab, die älteren erneuern ihr Pfadfinderversprechen. Danach gehen die Versammlungen weiter, bis zum Basar vom Roten Kreuz auf Limpertsberg, dann kommt der Nikolaus und schließlich unser „Hike“ vor den Weihnachtsferien. Nach den Ferien machen wir meistens einen Ausflug in die Eislaufhalle auf Kockelscheuer.

Am Vorabend von Nationalfeiertag jedes Jahr machen wir beim Fackelzug in der Hauptstadt mit. Das macht immer besonders Spaß, weil wir dort die ganze Zeit Pfadfinderlieder singen - und zwar nicht gerade leise. Dann haben wir unsere Abschlussversammlung, wo wir uns vor dem Pow-Wow noch alle einmal sehen. Schließlich kommt dann unser Pow-Wow, das immer woanders stattfindet. Das ist ein Treffen, wo alle Pfadfindergruppen zusammenkommen und wo man auch Auszeichnungen bekommt, wie zum Beispiel die „Patrull vum Joer“ oder der „Foulard d’Or“.

Danach haben wir dann immer noch ein Sommerlager, entweder federal, international oder für uns.

Sommerlager und Hike im Müllerthal

Mein bestes Erlebnis war bis jetzt das Sommerlager 2014, als wir 100 Jahre Pfadfindertum in Luxemburg gefeiert haben. Wir hatten ein sehr tolles Programm, doch da es ab und an zu heiß war, brachen die Lagerleiter das Programm ab und wir konnten uns in den Zelten ausruhen.

Mein anstrengendstes Erlebnis war mein erster „Hike“, wo wir von Befort durch das Müllerthal nach Echternach gegangen sind und ich dabei umgeknickt bin.

Ich mag die Pfadfinder sehr, weil man viel in
der Natur ist und weil wirklich alles rein freiwillig ist. Außerdem ist es eine Möglichkeit, neue Freunde kennenzulernen. Deshalb: Seid nicht traurig, wenn eure Freunde nicht dabei sind, ihr lernt auch andere Leute kennen.


Falls ihr Interesse habt, das Pfadfinderleben kennzulernen, könnt ihr euch auf www.fnel.lu, www.lgs.lu, www.hoga.lu oder sofort bei uns unter folgenden Adressen informieren: FNEL - 61A, rue de Trèves, L-2630 Luxemburg; LGS - 5, rue Munchen Tesch L-2173 Luxemburg; meine Pfadfindergruppe „Hollerich-Gare“ (HoGa) - 4 rue de la Semois - L-2533 Luxemburg - unsere Versammlungen sind samstags von 14.00 bis 16.00 und von 17.00 bis 19.00