LUXEMBURG
LJ

Über 60 Meldungen wegen Feuerwerk bei der Polizei eingegangen - insgesamt eine Nacht „ohne außergewöhnliche Zwischenfälle“

Es war zu erwarten: Obwohl einige Gemeinden ein Raketenverbot verhängten, ließ sich manch einer nicht davon abhalten, Feuerwerkskörper abzufeuern. Für die Polizei bedeutete das an Silvester jede Menge Arbeit. Über 60 Meldungen gingen zwischen 15.00 nachmittags und kurz nach 04.00 morgens bei der „Police Grand-Ducale“ ein. Häufig sei die Polizei dabei über die Notrufzentrale eingeschaltet worden, obwohl es sich in den allerwenigsten Fällen um einen wirklich Notruf gehandelt haben dürfte. Je nach Verfügbarkeiten begaben sich die Polizeibeamten vor Ort. Häufig war das Feuerwerk bei Eintreffen jedoch bereits beendet oder die Anrufer konnten nicht angeben, wer sich nicht an das Verbot hielt. Mehrere Gemeinden, darunter Bettemburg, Esch/Alzette und Lorentzweiler hatten das Abbrennen von Feuerwerk ganz untersagt.

Bereits am Vortag zu Silvester waren Anrufe in Bezug auf abgeschossenes Feuerwerk bei der Polizei eingegangen. Am Sonntag gegen 01.00 meldete etwa ein Bewohner aus Lorentzweiler, dass er Feuerwerk in der Nähe eines Waldes gesehen habe. Vor Ort trafen die Beamten dann eine Gruppe von Jugendlichen an, die Böller abschossen und mit einer Schreckschusspistole hantierten. Es folgte eine Beschlagnahmung sowie eine Strafanzeige wegen verbotener Waffen und Ruhestörung.

Insgesamt spricht die Polizei -abgesehen von den Feuerwerksmeldungen - in ihrem Pressebericht von einer „Silvesternacht ohne außergewöhnliche Zwischenfälle“.