LUXEMBURG
MM

Jeder zehnte Fonds weltweit kommt aus Luxemburg

Fast jedes zehnte der weltweit verkauften Fonds kommt aus Luxemburg. Dies geht aus neuen Zahlen der European Fund and Asset Management Association (EFAMA) hervor. Verglichen wurden dabei Daten aus dem dritten Quartal 2017 in 46 Ländern erhoben wurden.

Fünf europäische Länder rangieren demnach unter den Top 10 der größten Fondsdomizile der Welt: Neben Luxemburg mit 9,3 Prozent sind das Irland mit 5,3 Prozent, Deutschland mit 4,6 Prozent und Frankreich mit 4,5 Prozent gefolgt vom Vereinigten Königreich mit 3,7 Prozent. Insgesamt haben Investmentfonds aus den Vereinigten Staaten einen weltweiten Marktanteil von 45,7 Prozent, Europa liegt bei 34,2 Prozent.

Zu den wichtigsten Entwicklungen im dritten Quartal 2017 zählt laut Mitteilung von EFAMA vom Freitag, dass das Vermögen der weltweiten Investmentfonds im dritten Quartal um 1,8 Prozent auf 43,3 Billionen Euro gestiegen ist. Die weltweiten Nettomittelzuflüsse erhöhten sich von 574 Milliarden Euro im zweiten Quartal auf 694 Milliarden Euro.

Zum Ende des dritten Quartals betrug der Anteil der Aktienfonds 41 Prozent und der Anteil von Rentenfonds 21 Prozent. Mischfonds machten 18 Prozent des weltweiten Gesamtvolumens aus, während der Anteil der Geldmarktfonds bei elf Prozent lag. Das Gesamtnettovermögen von UCITS-Publikumsfonds und Alternativen investmentfonds (AIF) belief sich Ende Oktober auf 15,7 Billionen Euro, verglichen mit 15,3 Billionen Ende September und 14,19 Billionen Ende 2016.

Bernard Delbecque, Senior Director für Wirtschaft und Forschung bei der EFAMA, kommentierte: „Der Nettoumsatz der langfristigen UCITS blieb im Oktober hoch, da niedrige Zinsen und verbesserte Wirtschaftsaussichten das Vertrauen der Anleger weiter unterstützten.“