LUXEMBURG
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Die schönste Zeit des Jahres ist gleichzeitig auch die beste Zeit für Ganoven

Taschendiebe, Hütchenspieler oder auch Liebeserklärungen und teure Taxifahrten, all diese Abzocken kann man im Urlaub durchaus erleben - denn die schönste Zeit des Jahres ist gleichzeitig auch die beste Zeit für Ganoven. Gerade in Urlaubsmetropolen oder an Attraktionen fallen viele Urlauber auf Betrüger herein. Die Verunsicherung bei Urlaubern ist groß, zeigte doch eine Umfrage, dass jeder dritte Europäer Angst davor hat, Opfer eines Betrugs im Urlaub zu werden.

Es geht sehr schnell

Es ist nur ein Trick von vielen, mit dem sich Diebe das Geld ihrer Opfer ergaunern. Die Täter treten an ihre Opfer heran und hoffen auf deren Hilfsbereitschaft.

In der Regel gehen sie mit einer Zwei-Euro-Münze oder einer Banknote in der Hand auf die Betroffenen zu und bitten um Wechsel in Ein-Euro-Münzen. Sobald die Opfer ihr Portemonnaie öffnen, um nach Kleingeld zu suchen, greifen die Täter blitzschnell in das Geldfach und erbeuten bevorzugt Geldscheine. So schnell wie sie zugreifen, flüchten die Diebe dann auch und lassen die Geschädigten verdutzt zurück.

Trickdiebe sind häufig in Menschenmengen unterwegs und nutzen das Gedränge als ihr Revier, um zuzuschlagen. Manchmal als Einzeltäter oder aber auch in größeren Gruppen. Außerdem nutzen sie oft - wie eingangs im Fall beschrieben - die Hilfsbereitschaft und Gutgläubigkeit ihrer Opfer aus.

Dieser Trick wird gerne an Touristenzielen mit großem Gedränge abgezogen, haben die Täter doch hier oft sehr leichtes Spiel. Sie machen lange Finger, während das Opfer ihnen das Geld wechselt. In der Menschenmenge tauchen sie danach blitzschnell unter. Bestohlen werden so viele Touristen an Sehenswürdigkeiten, Haltestellen, Flaniermeilen. Auf Mauritius wurde eine Touristin Opfer des Linksverkehrs. Sie dachte nicht an die Möglichkeit, dass aus einem Auto heraus der Beifahrer ihr die Handtasche entreißen konnte. Auch bei der Reise mit dem eigenen Auto kann man im Ausland ordentlich ausgenommen werden.

Vortäuschen einer Panne

Auf der Fahrt zum Urlaubsort macht auf einmal ein anderer Autofahrer mit Lichthupe und Handzeichen auf sich aufmerksam. Mit dem eigenen Fahrzeug stimme etwas nicht. Man hält an, steigt aus dem Auto aus, der „aufmerksame“ Helfer ebenso. Nachdem sich alles als falscher Alarm herausgestellt hat, steigt man wieder ins Auto - und stellt fest, dass die Wertsachen verschwunden sind. Vorsicht ist also angesagt!