LUXEMBURG
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Auch nach Austritten ist das CIS Diekirch einsatzbereit

Ein Korps, eine Nummer, so der Slogan zur Reform: Seit dem 1. Juli sind sämtliche Rettungsdienste im neuen Großherzoglichen Feuerwehr- und Rettungskorps („Corps grand-ducal d’incendie et de secours, CGDIS“) vereint.

Drei Abgeordnete sorgen sich

Presseberichten zufolge sind aber in den vergangenen Wochen ein Dutzend Helfer aus der CIS Diekirch zurückgetreten. Klärungsbedarf besteht da für die CSV-Abgeordneten Martine Hansen, Emile Eicher, Aly Kaes und Marco Schank, die den Sachstand beim zuständigen Minister Dan Kersch (LSAP) erfragen. „Kann der Minister diese Information bestätigen?“ und „Wenn ja, aus welchen Gründen?“ wollen die Abgeordneten wissen. Doch noch wichtiger ist der Umstand, ob das CIS Diekirch noch betriebsbereit sei.

In einer gewissen Ausführlichkeit geht Kersch auf die Neuorganisation ein, um zu dem Schluss zu kommen, dass er sich als Minister nicht in die alltägliche Verwaltung des CGDIS einmischen kann - dies auch im Hinblick auf die administrative Autonomie. Nach den in der Presse veröffentlichten Informationen, wonach mehrere Personen aus dem CIS Diekirch zurückgetreten seien, könne Kersch bestätigen, „dass nach den Angaben des Generaldirektors des CGDIS, Paul Schroeder, zehn Personen beschlossen haben, ihren Dienst zu beenden.“ 40 Personen seien weiterhin im CIS Diekirch aktiv. Somit sei festzuhalten, dass das CIS Diekirch weiterhin betriebsbereit sei und das vom Nothilfezentrum CSU-112 keine Änderung der Bereitschaft und des Dienstes festgestellt wurde.

Tatsächlich könnten alle Aufrufe und Anfragen auf Intervention ausgeführt werden, so Kersch.

Hilfe aus der Nachbarschaft ist möglich

Außerdem möchte Kersch daran erinnern, dass seit dem 1. Juli 2018 eine Befehlskette eingerichtet wurde, die eine effizientere operative und territoriale Organisation ermöglicht.

Um schnellere Interventionen zu gewährleisten, würden die Gebiete der Gemeinden nicht mehr strikt berücksichtigt, so dass ein Vorfall in einer Gemeinde auch von Rettungskräften einer weiteren nähergelegenen Wache einer anderen Gemeinde übernommen werden kann.