Sie hat uns umgehauen, die Nachricht vom Tod unseres früheren Chefredakteurs Rob Roemen, der uns am Weihnachtsabend im Alter von nur 67 Jahren für immer verlassen hat.

Ein schwerer Sturz riss ihn aus unserer Mitte, von der er ein Pfeiler war. Auch nachdem er 2005 im „Journal“ in Rente ging und eine politische Karriere startete, stand Rob regelmäßig in Kontakt mit unserer Redaktion, war jederzeit bereit, uns mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, hielt aber auch nie mit Kritik hinter dem Berg.

Alles immer im Bestreben, die „kleine“ Zeitung, in deren Diensten er mehr als drei Jahrzehnte lang quasi rund um die Uhr stand, ein Stück besser zu machen. Ehrlich, treu - vor allem auch seiner liberalen Überzeugung - , zuverlässig, beharrlich, talentiert, engagiert, humorvoll - das sind einige Charakterzüge, die uns einfallen, wenn wir an Rob Roemen zurück denken, an einen, der in Luxemburg Pressegeschichte schrieb.

Vielen von uns Journalisten war er ein verständnisvoller, wenngleich manchmal auch ein ungeduldiger Lehrmeister, dessen Lektionen jedem zugute kamen.

Rob war vor allem aber ein guter Freund, der sich auch stets über das Wohlbefinden seiner Kollegen und Mitmenschen erkundigte und immer Hilfe anbot, wenn Not am Mann war. Auch die Leudelinger Bürger werden Rob Roemen und seinen beharrlichen Einsatz für seine Mitbürger vermissen. Ein ganz großer, lieber Mensch hat uns verlassen. Wir vermissen ihn schmerzlichst und trauern mit seinen Angehörigen und Freunden. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden zuallererst bei Robs Familie, vor allem bei seiner Frau und seinen Kindern. Ihnen möchten wir unser tief empfundenes Beileid aussprechen.

Die „Journal“-Redaktion