NEW YORK
AP

Die Bank bestach chinesische Beamte, in dem sie deren Freunde und Verwandte einstellte

Die amerikanische Großbank JP Morgan Chase hat zugestimmt, 264,4 Millionen Dollar (rund 247,5 Millionen Euro) Strafe in einer Bestechungsaffäre zu zahlen. Dafür sollen Vorwürfe nicht strafrechtlich verfolgt werden, die Bank habe chinesische Beamte bestochen, in dem sie deren Freunde und Verwandte eingestellt habe, teilte die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission am Donnerstag mit.

Die Asien-Niederlassung der Bank habe ein System nach dem Motto „Eine Hand wäscht die andere“ - quid pro quo - etabliert, unter dem Kinder und Freunde ranghoher chinesischer Beamter ungeachtet ihrer Qualifikation eingestellt worden seien. Damit hätten sich für JP Morgan Chase Türen zu Bankgeschäften in China geöffnet.
Mit der Zahlung der dreistelligen Millionensumme vermeidet die Bank strafrechtliche Korruptionsvorwürfe, erklärte die SEC. Sie habe eine sogenannte Vereinbarung zur Nicht-Verfolgung von Vorwürfen erreicht.