LUXEMBURG
LJ

Sie sind zum ersten Mal bei Gemeindewahlen dabei und/oder noch ziemlich jung. Weshalb engagieren sie sich politisch und was möchten sie bewegen? Das sind Fragen, die wir an eine Reihe junger Kandidaten bei den Kommunalwahlen gestellt haben. Heute: Michele Englaro (28), Postangestellter und Kandidat auf der Walferdinger DP-Liste.


Seit wann wohnen Sie in Ihrer Gemeinde und was gefällt Ihnen dort besonders?

MICHELE ENGLARO Ich wohne seit 2001 in Bereldingen, wo ich mich gut integrieren konnte, insbesondere durch den Sport. Dass es so leicht ist, in dieser multikulturellen Gemeinde Kontakte zu knüpfen, gefällt mir außerordentlich. Zudem ist unser Ort sehr gut an den öffentlichen Verkehr angebunden. Ob mit dem Bus, Zug oder dem Fahrrad, man kommt problemlos überall hin.

Wie sind Sie zur Politik gekommen?

ENGLARO Durch den Sport. Ich bin gut vernetzt in Rugby-, Tennis- und Fussballkreisen und engagiere mich für die Förderung des Sports, der in meinen Augen ein kapitaler Integrationsfaktor ist. Die DP Walferdingen hat viel auf diesem Gebiet getan, ich möchte auch meine positive Kraft da mit einbringen. Deshalb hat es mich sehr gefreut, als Bürgermeisterin Joëlle Elvinger mich gefragt hat, in ihrem Team als Kandidat für die Gemeindewahlen mitzuwirken.

Was möchten Sie im Besonderen bewegen?

ENGLARO Wie gesagt Sport und Vereinsleben allgemein. Es sind diese beiden Faktoren, die erheblich dazu beitragen, ein Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Gemeinde zu entwickeln. Daher bin auch froh, dass es wieder mehr Volksfeste in Walferdingen gibt, an denen unsere Vereine teilnehmen. Die Neuauflage des traditionellen Rosenfestes war in dieser Hinsicht ein voller Erfolg. Besonders in meinem Alter ist der Zugang junger Menschen zum Beruf und das Schaffen von erschwinglichem Wohnraum natürlich auch ein äußerst wichtiges Thema, das die DP in Walferdingen konsequent angeht.