LUXEMBURG
INGO ZWANK

Aktionsplan steht: Zum Wochenende soll es so richtig winterlich werden

Erst brachte Tief „Iris“ Schnee in einzelne Regionen, dann sorgte Tief „Johanna“ für weitere Schnee- und Regenfälle. Nachdem dann das eine Schneefallgebiet nach Osten abzogen, rückt jetzt von Westen her gleich das nächste nach - und Ministerium (Ministère du Développement durable et des Infrastructures), Polizei und Straßenverwaltung (Administration des Ponts et Chaussées) sind gerüstet.

Die ersten Schneeboten hat der Winter schon geschickt. Bis zum Wochenende wird’s aber so richtig winterlich. Für Freitagabend kündigt sich ein kräftiger Wetterumschwung an. Tief „Karin“ hat stürmische Böen, Schnee und Schneeregen im Gepäck. Im Falle von extremen winterlichen Bedingungen (reichliche Schnee, Glatteis) ist eine gute Kommunikation zwischen den Verkehrsteilnehmern und den Behörden wichtig. Ohne Kommunikation drohe sich eine extreme Lage noch zu verschlimmern, so das Nachhaltigkeitsministerium und die Polzei in einer gemeinsamen Stellungnahme. Die verantwortlichen Stellen haben daher einen „Winter-Plan“ ausgearbeitet, um eine bestmögliche Informations- und Kommunikationspolitik zu gewährleisten.

Nationaler Aktionsplan der Behörden aufgestellt

Der Austausch der Informationen den Winterdienst betreffend, wird von Seiten der „Contrôle et information sur le trafic autoroutier (CITA)“ koordiniert.

Alle Einsätze werden infolge der wetterkundlichen Meldungen ausgelöst, der Wetterwarten, der Mitarbeiter vor Ort.

Die Polizei und die Verwaltung haben so zusammen einen nationalen Plan verfasst, der die Flut von Informationen der verschiedenen Stellen koordinieren soll, sobald ein Voralarm ungünstige Witterungseinflüsse prognostiziert.

Wie werden die Verkehrsteilnehmer informiert?

- über die Schilder und Mitteilungen der „Contrôle et information sur le trafic autoroutier (CITA)“;

- über die Internetseiten www.cita.lu und www.police.lu;

- über das Twitterkonto der Polizei (Police Grand-Ducale - @PoliceLux); via Facebook (Police Grand-Ducale); via Apps IOS und Android (Police Grand-Ducale);

- über die Presse/Radio/Internet.

Während einer möglichen Krisenperiode müssen Aktualitätsmitteilungen ebenfalls während der Nachtstunden verbreitet werden; um diese Kommunikation zu garantieren und zu vereinfachen, wird ein Krisenzentrum bei der Polizei auf Kalchesbréck eingerichtet.

Daher erinnert die Polizei noch einmal daran, dass die Fahrzeuge mit Winterreifen ausgestattet sein müssen; dass die Scheiben und Lampen sauber sein sollen; dass die Scheibenwischer ordentlich funktionieren; dass die Geschwindigkeit den Witterungsbedingungen angepasst sein muss und dass die Fahrer sich auf mögliche Staus/Wartezeiten einstellen sollen (Decke, Getränke im Auto). So wird angeraten, den öffentlichen Transport zu nutzen.

Die Verkehrsteilnehmer sollen daran denken, den Winterdienstfahrzeugen Vorfahrt zu gewähren und ihnen wie auch Rettungsfahrzeugen gegebenenfalls eine Mittelgasse zu bilden.