LUXEMBURG
DANIEL OLY

Die kommende OnePlus-Generation widersetzt sich dem „Notch“-Trend – fast

Sowas aber auch: Da stellt Großmufti Google höchstselbst klare Regeln auf, wie das Design von „Android“-basierten Smartphones künftig aussehen soll, samt klarer Vorgaben für die „Notch“-Spalte am oberen Display-Rand. Und dann halten sich die ewigen Besserwisser von OnePlus mit dem kommenden „6T“-Smartphone wohl einfach nicht daran. Denn die „Notch“ beim Refresh des derzeitigen Topmodells soll auf ein Display mit einer Einkerbung in kleiner Wassertropfen-Form setzen; zumindest dürfte das der Fall sein, wenn OnePlus wie gehabt auf bestehende Designs des chinesischen Herstellers Oppo setzt, dessen „13“-Modell als kommendes Oneplus „6T“ im Gespräch ist. OnePlus sind aber ohnehin dafür bekannt, Dinge eben etwas anders zu machen. Deshalb soll der Fingerabdrucksensor denn auch nicht auf den Gehäuserücken, sondern einfach unter das Display wandern, und damit unsichtbar werden. Die Produktvorstellung soll im November kommen, wie gewöhnlich sind die „Flagship“-Killer dann auch zu Preisen jenseits der 550 Euro erhältlich. Bis dann gibt es „nur“ das derzeitige, ebenso empfehlenswerte Topmodell.  

www.oneplus.com

Einlass per Tastendruck - Das „Nuki Smart Lock“ kriegt Türschloss-Zuwachs

Lëtzebuerger Journal

Lange wurde gewartet und gefordert, auf der IFA in Berlin war es dann soweit: Das Smarte Türschloss von Nuki erhielt endlich die Möglichkeit, mit einem Tastenfeld kombiniert zu werden, um Nutzern mit der richtigen Zahlenfolge Zutritt zu verschaffen. Damit ist es nicht mehr nötig, ein kompatibles Smartphone (samt voller Batterie) oder die Fernbedienung für das Schloss zu besitzen. Stattdessen braucht man nur noch einen sechsstelligen Code, der sich vorab einstellen lässt. Sogar temporäre Zugangsdaten, zum Beispiel für Gäste oder Arbeiter, lassen sich damit einstellen. Einzige Sicherheitsvorkehrung: Die Zahlenfolge 1-2 darf nicht am Anfang des Codes stehen, eine Null ebenso wenig. Damit will der Hersteller die einfachste Kombination – 123456 – verhindern.  Das Tastenfeld ist vor Spritzwasser- und Staub geschützt und hat dank Batterien circa 18 Monate Lebensdauer. Ganz toll: Sollte das Keypad gestohlen werden, will der Hersteller kostenlos Ersatz bieten. Kostenpunkt: 79 Euro.

tinyurl.com/SchlauesSchloss

Leiser Konkurrent - Die „Mute BT“-Kopfhörer sind kein Pakt mit dem Teufel

Foto: Acer - Lëtzebuerger Journal
Foto: Acer

Gemütlich Musik hören oder einen spannenden Film mit Kopfhörern schauen, ohne sich von störenden Geräuschen ablenken zu lassen – kein Problem mit „Noise Cancelling“-Kopfhörern, die per aktiver Geräuschunterdrückung störende Geräusche herausfiltern und für mehr Komfort sorgen sollen. Die Preise liegen natürlich höher als bei normalen Kopfhörern, das gilt doppelt und dreifach für Versionen, die schnurlos über Bluetooth verbindbar sind. Da sind die „Mute BT“-Kopfhörer vom Berliner Traditionshersteller Teufel der perfekte Geheimtipp: Für nicht ganz 200 Euro kriegt man hier mächtig was auf die Ohren, eine gute Tonqualität samt Geräuschunterdrückung, die sich vor fast doppelt so teuren Modellen anderer Hersteller nicht zu verstecken brauch. Sogar als Freisprechanlage lässt sich der Kopfhörer benutzen. Weiterer Vorteil: Für herkömmliche Anschlüsse lässt sich auch wieder ein Kabel anbringen. Dann stört auch der rasenmähende Nachbar nicht den nächsten Konzert-Genuss.

tinyurl.com/StillerTeufel