LUXEMBURG
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Colmar-Berg: Verkehrs-Nadelöhr beim Postamt schwierig umzugestalten

Wer beim Post-Büro in Colmar-Berg mit dem Auto unterwegs ist, muss seine Augen ziemlich überall haben. Denn hier kreuzen sich Fahrzeuge, die von der N7 abfahren, welche die durch die „Avenue Gordon Smith“ wollen und noch andere, die von der Mertziger Straße kommen (CR 345), die am großherzoglichen Schloss vorbeiführt.

Unübersichtliche Lage

Die Lage ist unübersichtlich und man muss sich schon auskennen, um zu wissen, wie die Vorfahrten hier geregelt sind. Das führt besonders in Spitzenstunden zu Staus und noch mehr Sicherheitsproblemen, die der DP-Nordabgeordnete André Bauler kürzlich in einer parlamentarischen Frage an Nachhaltigkeits- und Infrastrukturminister François Bausch (déi gréng) anführte. Ob noch keine Maßnahmen erwogen wurden, um diese Stelle zu „entschärfen“?

Der Minister pflichtet bei, dass an der Mehrfach-Kreuzung Sicherheitsprobleme entstehen können, unterstreicht aber, dass Umbaumaßnahmen sehr schwierig seien, weil es hier sehr eng ist und die Kreuzung auch noch etwas im Hang liegt. Für eine schnelle Entspannung an der Stelle könne lediglich eine Umleitung des Verkehrs aus der Mertziger Straße durch den „Ënneschte Wee“ ins Auge gefasst werden. Das wäre allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Denn während täglich laut Zählungen von Anfang 2015 531 Wagen die Kreuzung aus Richtung Mertzig ansteuern, tun das 2.503 über die N22 und insgesamt 6.476 über die N7 (aus Richtung Schieren und aus Richtung Roost).

Damals wurde auch gemessen, dass in den Spitzenstunden morgens und nachmittags rund 1.000 Pkw die Kreuzung passierten.