LUXEMBURG
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Umweltministerin kündigt weitere Sensibilisierungskampagne gegen Littering an

Das illegale Ablagern von Müll hat die beiden DP-Parlamentarier Max Hahn und Claude Lamberty auf den Plan gerufen, die in einer parlamentarischen Anfrage an Umweltministerin Carole Dieschbourg Klarheit haben wollen. So möchten die beiden Parlamentarier unter anderem wissen, ob das Umweltministerium über genaue Statistiken über das wilde Müllablagern in den vergangenen fünf Jahren verfüge.

In der nun vorliegenden Antwort weist die Ministerin darauf hin, dass die Umweltverwaltung seit dem 1. Januar 2017 Kontrollen aus verschiedenen Gründen durchführt hat. Diese Kontrollen konnten erst ab dem 1. Januar vergangenen Jahres erstellt werden, da die zuständige „Unité inspections et contrôles“ der „Police judiciaire“ erst seit diesem Datum einsatzfähig war.

Bislang wurden von der Umweltverwaltung noch keine gebührenpflichtige Verwarnungen ausgestellt, hält Dieschbourg weiter fest. Allerdings sind auch die Polizei- und Zollbeamten berechtigt, diese Umweltfrevel zu ahnden. Seit Anfang 2016 hat der Zoll zwei gebührenpflichtige Verwarnungen in Höhe von 250 Euro, 13 gebührenpflichtige Verwarnungen in Höhe von 145 Euro sowie 42 Verwarnungen in Höhe von 49 Euro errichtet. In der gleichen Zeitspanne hat die Polizei 31 gebührenpflichtige Verwarnungen von 250 Euro, 81 Verwarnungen von 145 Euro und 78 Verwarnungen in Höhe von 49 Euro einkassiert.

Abschreckende Wirrtkungder gebührenpflichtigen Verwarnungen

Diese gebührenpflichtige Verwarnungen zeigen nach Dieschbourgs Worten eine abschreckende Wirkung, besonders in Sachen illegales Verbrennen von Müll. Auch kündigte die Ministerin für den kommenden Sommer eine weitere Sensibilisierungskampagne gegen Littering an.

Darüber hinaus räumt die Ministerin in der Beantwortung der parlamentarischen Anfrage der beiden DP-Politiker ein, dass das „Département de l’environnement“ eine profundere Analyse vornehmen werde, sobald mehr Statistiken zur Verfügung stehen würden. Es gelte nun die im laufenden Jahr gemachten Erfahrungen der Agenten der „Police Judiciaire“ der Umweltverwaltung abzuwarten.