LUXEMBURG
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Bei Kontrollen waren 16 von 26 Internet-Seiten nicht konform

Die Europäische Kommission hat die Resultate einer ersten Kontroll-Kampagne von Internet-Seiten, die Lebensmittel vertreiben, veröffentlicht. Dieses Kontrollen wurden in 25 EU-Mitgliedstaaten sowie in der Schweiz und Norwegen durchgeführt.

Mehr als 1.100 Internet-Seiten wurden von den verschiedenen nationalen Instanzen überprüft, 779 Seiten boten Produkte an, die nicht konform waren zur Gesetzgebung in Sachen Lebensmittelkennzeichnung oder erlaubten Nahrungsergänzungsmitteln.

Vorsicht geboten

Im Großherzogtum hat die „Sécurité alimentaire“
zu dieser Kontroll-Kampagne beigetragen, indem sie 26 Internet-Seiten, die den Konsumenten des Großherzogtums zahlreiche Lebensmittel anbieten,
kontrolliert hat. Auf 16 der 26 überprüften Seiten wurden nicht konforme Produkte feilgeboten. Die festgestellten Abweichungen wurden den Autoritäten der Staaten in denen die nicht-konformen Seiten angesiedelt sind, gemeldet. Es wurden auch Kontrollen bei in Luxemburg ansässigen Unternehmen durchgezogen.

Aufgrund der hohen Rate der Nonkonformität der via Internet angebotenen Lebensmittel raten die Autoritäten den Verbrauchern zu allergrößter Vorsicht beim Einkauf von Lebensmitteln im Internet.

Informationen über Nahrungsergänzungsmittel findet man in dem vom der „Division de sécurité alimentaire“ des Gesundheitsministeriums veröffentlichten Faltblatt „Nahrungsergänzungsmittel: Wundermittel oder wirkungslose Versprechen?“ (in französischer Sprache unter dem Titel „Les compléments alimentaires: remèdes miracles ou fausses promesses?“ erhältlich).