PASCAL STEINWACHS

Um sicherzugehen, dass all die Turteltäubchen am heutigen Valentinstag auch tatsächlich für Umsatz sorgen und außer Haus essen gehen, veröffentlichte die Erzbistumszeitung gestern einen reißerischen Artikel über „die Gefahr, die nahe liegt“, wobei aber nicht etwa der Partner gemeint war, sondern die Gefahren, die zu Hause „in den eigenen vier Wänden“ lauern. Besonders gefährlich ist es anscheinend „im Wohn- und Schlafzimmer“, so dass unter den Unglücksursachen dann auch solche Schrecklichkeiten wie „Überbeanspruchung“ oder „Kontakt mit einem Fremdkörper“ zu finden sind. 29,1 Prozent der verletzten Körperteile betreffen übrigens die „unteren Extremitäten“.

Als Land an sich ist Luxemburg dann aber „easy-peasy“, ist das „Gefährlichste, was passieren kann“, doch hierzulande angeblich „vielleicht mal umknicken, wenn’s glatt wird“, wie der „Trierischer Volksfreund“ vorgestern den „Belle-and-Sebastian“-Frontmann zitierte, der dieser Tage in der „Rockhal“ aufspielte. Einen seiner Songs widmete der Sänger und Gitarrist, der Luxemburg als „das Dorf unter den Ländern“ bezeichnete, indes „allen Luxemburger Athleten bei den Winterspielen in Pyeongchang“, will heißen Matthieu Osch. Armes Luxemburg...