CLAUDE KARGER

Wir hoffen, dass Sie das Post-Wintersonnenwendfest gut hinter sich gebracht, Brians Geburtstag ausgiebig gefeiert haben und nicht bereits vor dem ganzen Schenk- und Schmausemarathon vollends durch den Vorweihnachtstrubel erledigt waren. „Er ist ein erfolgreiches Produkt der Marktwirtschaft, welches seine Abnehmer in der genau richtigen Stimmung vorfindet“, schrieb am Samstag der „T“-Leitartikler, denn: „Man braucht Freude, und Freude ist käuflich, oder etwa nicht?“ Na ja, hängt davon ab, was einen wirklich richtig froh macht. Denkt man drüber nach, sind es doch weniger die materiellen Chosen, nicht wahr? Aber eins ist sicher: Früher war mehr Lametta. So heißt übrigens auch eine „Bitterböse-Weihnachtsgeschichten-Anthologie, welches das „T“ zur Feiertagslektüre empfahl unter der Rubrik „Quergelesen - Vom süßen Tannenbaum zum schaurigen Galgenbaum“. Ganz schön schaurig muss es für etliche Knirpse gewesen sein, plötzlich den mächtigsten Mann der Welt an Heiligabend an der Strippe zu haben. „Ich fand Bauklötze immer toll“, habe der Herr laut E-“Wort“ etwa dem kleinen Casper gesagt: „Ich glaube, Santa wird dir Bauklötzchen bringen, so viele, dass du gar nicht alle verwenden kannst.“ Dass der POTUS nicht kleckert, sondern klotzt, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Und notfalls kommt die Abrissbirne.