PASCAL STEINWACHS

Jahresendzeit ist bekanntlich auch Rückblickszeit, was die inselbritische Tageszeitung „The Guardian“ zum Anlass nahm, ihrer Leserschaft einen Überblick auf die Arschlöcher des Jahres zu geben: „From the US president firing dimwitted tweets at Kim Jong-un, to Hollywood moguls and actors exposed as sexual predators, and the oafish Boris Johnson blundering onwards: 2017 has been the year of the asshole“. Arschloch des Jahres ist aber natürlich der sogenannte „leader of the free world“: „It’s Trump who demonstrates just how far one can go thanks to the focused power of being a 24/7 gilt-edged, copper-bottomed, orange-topped virtuoso of consummate assholosity, (especially if you’re very wealthy).“

In Brüssel hingegen ist die Welt noch in Ordnung, ansonsten Kommissionspräsident Juncker dieser Tage ja wohl kaum die Zeit gefunden hätte, den Freundeskreis eines früheren luxemburgischen Honorarkonsuls aus Trier zu empfangen. Besonders interessiert soll Juncker, der ja nicht nur Benediktpreisträger von Mönchengladbach, sondern auch Trierer Ehrenbürger ist, sich laut „Trierischer Volksfreund“ indes „an allem, was so in Tier passiert“ gezeigt haben. Wie heißt es doch so schön: What happens in Tier stays in Tier...