LUXEMBURG
PIERRE WELTER, FREIER JOURNALIST

Urteil: 5.000 Euro Geldstrafe und 21.000 Euro beschlagnahmt

Zu einer Geldstrafe von 5.000 Euro hat das Bezirksgericht Luxemburg am gestrigen Donnerstag einen 31-jährigen Mann wegen der illegalen Einfuhr von 21.000 Euro nach Luxemburg verurteilt. Das Geld wurde beschlagnahmt. Der Angeklagte war mit seinem Beifahrer Mitte Mai 2017 auf der Autobahn A13 in der Nähe von Mondorf in Richtung Altwies mit seinem in Belgien zugelassenen Wagen vom Zoll gestoppt und kontrolliert worden.

Die Beamten des Luxemburger Zolls waren an diesem Tag an mehreren Kontrollpunkten des Landes präsent.

Jede Person, die mit Bargeld und Wertgegenständen im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr aus einem Drittland nach Luxemburg einreist oder aus Luxemburg in ein Drittland ausreist, muss diesen Betrag bei der Ein- oder Ausreise unaufgefordert bei der zuständigen deutschen Zollstelle schriftlich anmelden. Auch gleichgestellte Zahlungsmittel im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr müssen bei der Einreise aus einem Drittland nach Luxemburg oder bei der Ausreise aus Luxemburg in ein Drittland bei Kontrollen des Zolls auf Befragen angezeigt werden.

Während der Kontrolle führte der Fahrer aber aus, er hätte nichts zu verzollen.

Die Beamten vertrauten auf ihr Bauchgefühl - und sie lagen richtig. Die Zöllner setzten einen Geldspürhund ein, der sehr schnell fündig wurde - 21.000 Euro in bar. Die gute Nase des Hundes wurde dem Geldschmuggler zum Verhängnis.

Auch der eingesetzte Drogenhund wurde noch fündig, er erschnüffelte vier Gramm Haschisch im Wagen. Die Drogen wurden vom Zoll beschlagnahmt.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.