LUXEMBURG
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Heute ist der letzte Tag der 678. Auflage der „Schueberfouer“

Noch heute und dann ist sie vorbei, die „Schueberfouer 2018“, die seit dem 23. August viele Besucher auf das Limpertsberger Glacis-Feld gelockt hat. Es ist dies die 678. „Schueberfouer“ seit dem 20. Oktober 1340, als Johann der Blinde, König von Böhmen und Graf von Luxemburg, in seinem Schloss in der Hauptstadt ein Dokument besiegelte, in dem er der Stadt Luxemburg das Privileg eines acht Tage andauernden Jahrmarktes, „Schueberfouer“ genannt, anerkannte. Auf dem Glacis-Feld, auf einer Fläche von 4,44 Hektar, sorgen derzeit 180 Fahrgeschäfte, Restaurants, Süßwarengeschäfte, Los- und Schießbuden sowie 70 Krämerstände („camelots“) entlang der Allée Scheffer dafür, dass die zahlreichen Besucher einige unbeschwerte Stunden verbringen können.

Der Star der diesjährigen „Fouer“ dürfte zweifelsohne die Tram sein, die seit Ende Juli vom Kirchberg bis zum „Stäreplaz“ verkehrt. Und der Rummel und die Tram kommen dann auch gut mit einander klar.

Die „Schueberfouer“noch einmal in vollen Zügen genießen

Heute geht es auf dem Rummel noch einmal so richtig rund, wird doch von 11.00 bis 20.00 die traditionell am letzten „Fouer“-Tag abgehaltene „Journée à demi-tarif“ organisiert. Alle Fahrgeschäfte und Manegen funktionieren heute zum halben Preis.

Den offiziellen Abschluss der diesjährigen „Schueberfouer“ macht ein großes, farbenprächtiges Feuerwerk, das heute Abend um 22.00 an der „roten Brücke“ („Pont Grande-Duchesse Charlotte“) abgebrannt wird. Morgen früh um 1.00 fällt der Vorhang der 678. „Fouer“ definitiv und mit dem Rummelabriss wird begonnen. Für „Fouer“-Fans heißt es dann wieder sich in Geduld zu fassen, bis die 679. „Fouer“ am 23. August 2019 ihre Tore öffnen wird.