PASCAL STEINWACHS

Jetzt, wo immer mehr Inselbriten allmählich anfangen, die Tragweite ihrer doof-dämlichen Brexit-Entscheidung zu schnallen, widmet der britische „The Guardian“ unserer schönen großherzoglichen Sprache einen ganzen Artikel, könnte es doch sein, dass Luxemburg - wo das tapfere Konsumieren von allerlei Hochprozentigem ja ähnlich wie in Großbritannien immer noch zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen gehört - nach dem Brexit zum bevorzugten Refugium einer ganzen Reihe von Europa-affinen Engländern wird, die deshalb dann auch unsere nationale Nationalität anzunehmen gewillt sind. Luxemburgisch-Pauken ist also dringend erforderlich, so dass der „Guardian“ eine Reihe von praktischen Eingeborenensprache-Beispielen auf Lager hat, die die potenziellen Luxemburg-Auswanderer auch tatsächlich im Alltag gebrauchen könnten: „Villmools merci. Dës Quetschentaart ass wonnerbar, mä nach ee Béier an ech kippen ëm“; „Kënnt Dir mir wann ech gelift soen, wou een déi beschte Gromperekichelcher kritt?“; „Séier! Ech muss Lëtzebuergesch léieren, ech geng gär mäi Chef bei der Europäescher Kommissioun beandrocken“.

Ihren Lesern wünscht die „Opgepikt“-Redaktion indes ein dreifaches Prosit: Prosit, prosit, prosit...