CLAUDE KARGER

Niemand kann behaupten, das „T“ habe die Minettemetropole nicht fest im Blick: Das Blatt aus der Kanalstrasse spürte nun sogar dem Schicksal einer Ratte nach, die in einem Youtube-Video einer Mieze den Garaus zu machen schien. Und fand ein zigmal überfahrenes Getier, dessen zerquetschtes Foto unter dem Titel „Die Überreste eines (mutmaßlichen) Filmstars“ veröffentlicht wurde. „Esch kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus. Ob es die Ratte aus dem Film ist? Wie sie schließlich zu Tode gekommen ist, konnten wir bislang nicht in Erfahrung bringen“, heißt es. Fortsetzung folgt also im Rattenkrimi. Wir sind gespannt. Echt spannend kann auch das äußerst lehrreiche neue Brettspiel „Kenns du Lëtzebuerg?“ sein, das „T“-Journalisten unlängst testeten. Wobei sie laut Bericht ziemlich „in Verlegenheit“ gerieten. „Wo zur Hölle liegt „Rëmeljen“?“ soll gar einer gerufen haben. Und Piisseng? Ist doch klar, oder? Nein? Dann krallen Sie sich das Game. Dass man in Luxemburg viel auf kleinstem Raum erleben kann, davon konnte sich kürzlich auch ein Reisejournalist des Portals Nordbayern.de überzeugen. Das Großherzogtum mit knapp so viel Einwohnern „wie Nürnberg und Erlangen zusammen“, werde „zu Unrecht unterschätzt“, so das Fazit der Tour durchs Ländchen, in dem „jede Himmelsrichtung“ ihre Besonderheiten habe. Die platte Ratte von Esch hatte der Reporter zum Glück nicht gesehen...