LUXEMBURG
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Staatsminister Xavier Bettel warnt zu Nationalfeiertag vor ausgrenzenden Diskursen

Zum Anlass des Nationalfeiertags hat Staatsminister Xavier Bettel vor populistischen Kräften gewarnt, „die mit einfachen Botschaften quer durch Europa versuchen, den Menschen Sand in die Augen zu streuen“. Diese politischen und gesellschaftlichen Kräfte seien darauf aus, die Offenheit der Gesellschaft infrage zu stellen und auszugrenzen. „Wir müssen zusammen dafür sorgen, dass die Extremisten kein Gehör finden“, betonte Bettel.

In seiner Erklärung zeichnet der Premierminister ein Bild Luxemburgs, das erfolgreich ist, Krisen immer wieder überstanden habe und sich neu zu erfinden weiß. Der Staatsminister betonte in seiner Botschaft, dass es die Vielfalt der Biographien und der verschiedenen Muttersprachen sei, die den Reichtum des Landes ausmachen. Auch wenn man sich weiter für die luxemburgische Sprache, Traditionen und Gewohnheiten einsetzen sollte, plädierte Premierminister Bettel dafür, „unsere Vielfältigkeit als Vorteil zu erkennen und anzuerkennen“.

Wirtschaftlich gesehen gehe es dem Land gut, so Bettel weiter, und Luxemburg sei auch gut aufgestellt für künftige Herausforderungen. Der Staatsminister betonte auch, dass das Großherzogtum nur in der Gruppe der EU-Staaten, wenn auch in Zukunft ohne Großbritannien, „das nötige Gewicht hat, um uns dem zu widersetzen, was uns ansonsten aufgezwungen würde“.

Mit Blick auf die Parlamentswahl am 24. Oktober plädierte Bettel dann für einen Wahlkampf, der mit Argumenten geführt wird.