MUNSBACH/SCHÜTTRINGENPATRICK WELTER

Fröhliche Eröffnungsfeier der neuen Sporthalle in Munsbach

Reden wurden auch gehalten, aber die Einweihung der neuen Sporthalle in Munsbach unterschied sich wohltuend vom ansonsten üblichen Einerlei dieser Art von Veranstaltungen. Schüttringens Bürgermeister Nicolas Welsch (DP) hatte sich einiges einfallen lassen um diesen Abend wirklich unterhaltsam zu gestalten. Rockmusik, Turn- und Sportvorführungen, rhythmische Sportgymnastik, Rezitationen, Filme und einige knackig kurze Eden sorgten dafür, dass sowohl die Ehrengäste als auch die vielen Zuschauer auf den Rängen der neuen Sporthalle sichtlichen Spaß hatten - nicht zu vergessen die vielen Teilnehmer aller Altersklassen aus Sport- und Kulturvereinen, die das bunte Programm engagiert getragen haben.

Teil des Schul-, Kultur- und Sportzentrums

Die Sporthalle ist der letzte Bauabschnitt des Schul-, Kultur- und Sportzentrums in Munsbach, dessen Bau 2005 nach langen politischen Querelen mit einer internationalen Ausschreibung startete 2010 begann mit dem Bau der Sporthalle und der dazugehörenden Tiefgarage der zweite Bauabschnitt. Laut Bürgermeister Welsch standen dafür 8,5 Mio. Euro bereit, von denen 2,3 Mio. Euro vom Sportministerium beigesteuert wurden.

In nur 18 Monaten errichtet

Die innerhalb von 18 Monaten realisierte Halle hat eine Fläche von 1.254 Quadratmetern und ist für Hallensportarten wie Hand-, Volley- Basket- und Fußball, Badminton, Hockey und Tischtennis geeignet. Im Tiefgeschoss gibt es sechzig Parkplätze und auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 32 kW, was einer Jahresproduktion von 27.000 Kilowattstunden entspricht.

Geplant wurde die Sporthalle von der Arbeitsgemeinschaft der Architektenbüros „architecture + aménagement bertrand schmit“ (Nadine Gutenstein) und „iPlan by marc gubbini architectes“ (Marc Gubbini).

Exzellente Möglichkeiten

Sportminister Romain Schneider (LSAP) lobte die vielfältigen „…exzellenten…“ Möglichkeiten, die die neue Halle bietet. Sein Ministerium habe angesichts des Geleisteten gerne 35% der Baukosten übernommen. Für den Minister ist es auch von hoher Bedeutung, dass die Halle nicht im Irgendwo der Ortschaft steht, sondern Teil des Schulcampus und dadurch schnell erreichbar ist.