LUXEMBURG
INGO ZWANK

10. Gesundheits- und Sicherheitstage bei der CFL

Im Sinne der Mitarbeiter und für das Unternehmen“: Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen während des gesamten Erwerbslebens sind gut für Arbeitnehmer, Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt. Diesem Leitmotto hat sich auf die Bahngesellschaft CFL verschrieben.

Seit 2009 gibt es den Gesundheitstag

Maßnahmen der Gesellschaft, um dieses Motto in die Tat umzusetzen, sind unter anderem seit 2009 die Sicherheitstage, die gestern in der 10. Auflage präsentiert wurden.

Workshops zum Thema „Arbeiten in der Hähe“, „Drogen und Arbeit“ , „Beruff a Famill: Alles ënnert engem Hut!“ oder auch „First Responder“ in Zusammenarbeit mit Organisationen wie der Polizei, der „Association d‘assurance accident“ oder auch der Uni wurden präsentiert. Auch Nachhaltigkeitsminister François Bausch machte sich ein Bild vom Angebot für die CFL-Mitarbeiter.

Probleme ansprechen

Doch auch das ganze Jahr über ist die Gesellschaft diesbezüglich aktiv. Eine Sensibilisierung bezüglich Gefahren auf dem Weg zur Arbeit wird im Betrieb erörtert. Ebenso werden Probleme im Schicht- oder auch Nachtdienst angesprochen.

Wie kann man mit einem gesunden Leben die Herausforderung Schicht- und Nachtdienst meistern? Mit passenden Schichtplänen, mit Veranstaltungen zur Lebensgestaltung.

Auch mit dem Programm „Prävention von psychosozialen Risiken“ will das Unternehmen hier den Mitarbeitern eine Hilfestellung geben.

Gesundheitscheck 50+

Rund um die Problemfelder Alkohol, Drogen oder Medikamente werden Beratungen und Hilfen angeboten, alles wichtige Bereiche, gerade in einem Betrieb, wo doch einiges passieren kann. Man müsse den Leuten die Hemmungen nehmen und deutlich machen, dass sie sich melden können, heißt es von Unternehmensseite. Dazu gehöre auch eine mögliche Begleitung zum Beispiel nach einer Entziehungskur.

Selbstverständlich gehört jetzt auch ein „Gesundheitscheck 50+“ zu diesem Programm der Bahngesellschaft, quasi ein Früherkennungsprogramm für den Mitarbeiter, dies in einer Art und Weise, dass die Direktion nichts von den Ergebnissen erfährt. Alles freiwillig, aber man wolle natürlich die Mitarbeiter motivieren, diese Chance zu nutzen. Eine solche Maßnahme kann beispielsweise während der Arbeitszeit durchgeführt werden. Werden Probleme am Arbeitsplatz festgestellt, kann es sein, dass bei längerer krankheitsbedingter Abwesenheit eine ärztliche Visite des Arbeitsplatzes erfolgt und dieser dann entsprechend angepasst wird oder der Mitarbeiter an einen anderen Arbeitsplatz versetzt wird.