LUXEMBURG
LJ

Ein Toter und mehrere Verletzte waren leider in den letzten Tagen bei Zusammenstößen zwischen Kraftfahrzeugen und Fußgängern zu beklagen. In Frisingen wurde am Samstag kurz vor 18.00 ein Fußgänger in der Mondorferstraße in Höhe der Kirche von einem Pkw erfasst. Laut Polizeibericht ging der Mann inmitten der Straße und wurde von einem aus Richtung Aspelt kommenden Fahrzeug angefahren. Der 76-jährige Einwohner aus Welfringen erlitt hierbei schwere Verletzungen, an welchen er später im Krankenhaus verstarb.

Lebensgefährlich Verletzter in Niederfeulen

Lebensgefährlich verletzt wurde indes am Samstagmorgen gegen 7.15 ein älterer Mann, der zu Fuß in der Rue de Bastogne in Niederfeulen unterwegs war. Er wurde von einem Lieferwagen erfasst. Der Mess- und Erkennungsdienst der Polizei begab sich zur Unfallstelle. Eine Untersuchung zur Klärung des Unfallgeschehens wurde eingeleitet.

In Oberkorn war am Freitagabend um 20.30 eine Frau in der „Avenue Parc des Sports“ angefahren worden, als sie die Straße auf einem Zebrastreifen überqueren wollte. Sie wurde leicht verletzt. Der Fahrer machte sich davon, konnte aber kurze Zeit später von der Polizei gestellt werden.

Auch in der Colmarer Straße in Mersch wurde am Freitagnachmittag gegen 18.30 eine Frau auf einem Zebrastreifen angefahren. Sie wurde ebenfalls verletzt. Auch auf der „Avenue John F. Kennedy“ wurde am Freitag gegen 17.00 ein Mann von einem Auto erfasst und leicht verletzt. Wenig später wurde im Rollingergrund ein dunkel gekleideter Passant vom Seitenspiegel eines Pkw erfasst und verletzt. Er habe laut Polizeibericht allerdings keine Hilfe akzeptiert.

Helle Kleidung und Reflektoren

Im Herbst und Winter, wenn die Wetterbedingungen oft schlecht sind, sind Fußgänger und andere schwache Straßenteilnehmer vermehrt Unfallrisiken ausgesetzt. Um diese zu mindern, haben Polizei, „Sécurité Routière“ und Nachhaltigkeits- und Infrastrukturministerium eine Kampagne gestartet mit Empfehlungen für Verkehrsteilnehmer. Ein Autofahrer sieht einen Fußgänger mit dunkler Kleidung aus 25 Metern Entfernung, mit heller Kleidung aus 40 Metern Entfernung und mit Kleidung mit reflektierenden Teilen aus 140 Metern. Den Fußgängern wird somit empfohlen, helle Kleidung zu tragen oder Kleidung in Farben, die sich von der Umgebung abheben. Kleidung, Aktentaschen, Handtaschen und Schirme sollten auch mit leuchtenden oder rückstrahlenden Elementen versehen sein. Empfohlen wird auch, auf Landstraßen außerhalb der Ortschaften stets entgegen der Fahrtrichtung zu gehen oder zu laufen und die Geschwindigkeit und die Entfernung der herannahenden Autos zu berücksichtigen. „Vergewissere Dich, dass der Autofahrer Dich gesehen hat!“, heißt es. Auch den Autofahrern wird ans Herz gelegt, dafür zu sorgen, dass sie gut sichtbar sind, und so die Scheinwerfer einzuschalten, falls erforderlich, rechtzeitig die Fahrmanöver anzuzeigen und die Fahrtgeschwindigkeit den Gegebenheiten anzupassen. Der Fahrzeugführer sollte auch stets Sorge tragen, dass die Fensterscheiben seines Fahrzeugs sauber sind. Er sollte immer auch mit einem möglichen Fehlverhalten von Fußgängern im Straßenverkehr rechnen.