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Der gepimpte Mazda MX-5: Mehr Leistung bei bleibendem Fahrspaß

Wer ein unproblematisches zweisitziges Cabrio mit hohem Spaßfaktor sucht, kommt am heckgetriebenen Mazda MX-5 nicht vorbei.

Designsprache „KODO - Soul of Motion“

Da hatte ich doch wirklich die Tage ein Treffen der Generationen vor der Haustür: Der Mazda MX5 der Gattung NB, also der zweiten Generation, trifft auf die neue 2019er-Generation, also die gepimpte ND-Variante. Optisch bleibt der Neue der preisgekrönten Designsprache „KODO - Soul of Motion“ treu. Dunklere 16- und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen ergänzen perfekt das sportlich-elegante Design. Die Lenksäule des Mazda MX-5 ist nun serienmäßig nicht nur wie bisher in der Höhe, sondern zusätzlich auf in der Länge einstellbar. Unter der Motorhaube arbeiten modifizierte SKYACTIV-G Benzindirekteinspritzer wahlweise mit 1,5 oder 2,0 Liter Hubraum, die strengen Anforderungen der Abgasnorm Euro 6d-TEMP werden erfüllt.

Assistenzsysteme

Die Sicherheitsausstattung ergänzen jetzt fünf neue „i-Activsense Assistenzsysteme“, die man im NB natürlich vergeblich sucht: Der erweiterte City-Notbremsassistent registriert Fahrzeuge und Fußgänger vor dem Auto und kann mit einer automatischen Notbremsung dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden. Der City-Notbremsassistent Plus erkennt Fahrzeuge und Hindernisse hinter dem Fahrzeug. Die Müdigkeitserkennung, die Verkehrszeichenerkennung und eine Rückfahrkamera komplettieren die neuen Sicherheitsfeatures.

Aber wie fährt sich der kleine Roadster mit den Änderungen? Kurze Antwort eines passionierten MX5er-Freundes: Eigentlich so großartig wie bisher auch. Denn man muss klar betonen, dass der Motor ja nicht unbedingt entscheidend für den Spaßfaktor war und ist. Mit einer längeren Antwort würde man ausführen, dass der kleine 1,5er bisher wohl eher die Kaufempfehlung war, da er doch etwas agiler drehte als die Nummer größer.

Ist man aber mit dem Skyactive-G 184 unterwegs, so merkt man doch den entsprechenden Zug, vor allem, wenn es ums Überholen auf kurzer Strecke geht. Experten - ich bin ein Freund - führen dies auf die leichteren Kolben und das neue Zweimassen-Schwungrad zurück, dass der Motor besser zupacken kann. Der Verbrauch unseres Skyactive-G 184 lag übrigens bei knapp sieben Litern.

Trotz der Neuerungen und der Leistungssteigerung kostet die Basisversion mit jetzt 132 PS weiterhin 21.940 Euro. Der entsprechende RF-Roadster ist 25.324 Euro zu haben,l die 184-PS-Stoffdachversion kostet 27.548,00 Euro, das entsprechende RF-Modell 31.416 Euro.

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